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$718 Milliarden Bitcoin-Quantum-Bedrohung wird von neuem Startup angegangen – U.Today

vor 3 Wochen
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Project Eleven und die Bedrohung durch Quantencomputing

Project Eleven hat 20 Millionen Dollar gesammelt, um Verteidigungen gegen die existenzielle Bedrohung durch Quantencomputing für Kryptowährungen zu entwickeln. Die Finanzierungsrunde bewertet das Startup mit 120 Millionen Dollar. Das Unternehmen wird von Schwergewichten aus seiner Seed-Runde im Juni 2025 unterstützt, darunter der crypto-native VC Variant Fund und der Quanten-Technologiefonds Quantonation.

Vorbereitung auf den „Q-Day“

Project Eleven bereitet sich auf den „Q-Day“ vor, ein theoretisches Ereignis, an dem Quantencomputer mächtig genug werden, um die Verschlüsselung zu brechen, die das Internet und die Finanzsysteme sichert. Bitcoin, Ethereum und die meisten großen Blockchains verlassen sich auf die elliptische Kurvenkryptographie (ECC) zur Generierung von öffentlichen und privaten Schlüsseln. Ein ausreichend leistungsfähiger Quantencomputer, der Shor’s Algorithmus ausführt, könnte theoretisch diesen Prozess umkehren. Dies würde es einem Angreifer ermöglichen, jede Wallet zu leeren, deren öffentlicher Schlüssel offengelegt wurde.

Laut den Schätzungen des Startups sind etwa 718 Milliarden Dollar an Bitcoin gefährdet, da sie in verwundbaren Wallets liegen.

Entwicklung einer „post-quantum“ Infrastruktur

Project Eleven arbeitet speziell an einer „post-quantum“ Infrastruktur für bestehende Blockchains. Ihr Flaggschiffprodukt, das „Yellowpages“ heißt, fungiert als kryptografisches Register, das es Benutzern ermöglicht, eine Nachricht zu signieren, die beweist, dass sie eine verwundbare Bitcoin-Adresse besitzen, und diese mit einer quantensicheren Identität zu verknüpfen. Dies schafft einen „Fallback“-Besitznachweis, der verwendet werden könnte, um Gelder zurückzuerlangen, falls das Hauptnetzwerk kompromittiert wird.

Meinungen zur Bedrohung durch Quantencomputer

Bis heute ist der Konsens unter Kryptographen, Regierungsbehörden und Marktanalysten, dass die unmittelbare Bedrohung durch Quantencomputer, die Bitcoin brechen, übertrieben ist. Die meisten autoritativen Stimmen sind sich einig, dass ein „Q-Day“-Ereignis in diesem Jahr (oder in naher Zukunft) nicht stattfinden wird.

Dennoch warnte Ethereums Mitbegründer Vitalik Buterin kürzlich, dass die elliptische Kurvenkryptographie vor 2028 durch Quantencomputing kompromittiert werden könnte.

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