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Adam Back lehnt das Einfrieren von 4 Millionen verlorenen Bitcoin trotz Bedrohung durch Quantencomputing ab

vor 4 Stunden
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Die Zukunft der Sicherheit von Bitcoin

In der Krypto-Community wird weiterhin eine hitzige Diskussion über die Zukunft der Sicherheit von Bitcoin geführt, nachdem Google diese Woche einen bedeutenden Durchbruch in der Quantencomputing-Technologie angekündigt hat. Dieser Fortschritt hat die Prognosen für die Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks verschlechtert und die Erwartungen an den sogenannten Q-Day – den Tag, an dem ein Quantencomputer in der Lage sein wird, Bitcoin-Schlüssel zu knacken – nähergebracht.

Die Debatte um inaktive BTC

Die aktuelle Debatte umfasst Adam Back, den CEO von Blockstream, und den bekannten Analysten Willy Woo, die sich mit dem Schicksal von 4 Millionen inaktiven BTC befassen, die mit dem Eintreffen des Q-Day anfällig werden könnten. Momentan arbeiten Demonstratoren mit zwei logischen Qubits auf einer einzigen physischen Architektur. Laut Back fehlt es jedoch der tatsächlichen Brechung der Bitcoin-Kryptografie noch an vier bis sechs Größenordnungen an Leistung.

Die Unsicherheit über dem Markt

Willy Woo betont trotz der technologischen Lücke, dass eine Wolke der Unsicherheit über dem Markt schwebt. Es geht um etwa 4 Millionen BTC auf alten Adressen, deren Besitzer ihre Schlüssel verloren haben oder verstorben sind. Wenn ein Quantencomputer Zugang zu diesen Wallets durch Brute-Force erlangen kann, könnten diese Münzen plötzlich wieder auf dem Markt erscheinen, was massive Bewegungen und Druck auf den Bitcoin-Preis erzeugen würde.

Die existenzielle Wahl von Bitcoin

Laut Woo steht Bitcoin somit vor einer existenziellen Wahl: Er bemerkte, dass BTC einen Nutzer nicht im Stich lassen sollte, selbst wenn diese Person eine 12-jährige Haftstrafe absitzt, und dass es möglich sein sollte, ein Wallet auf einen quantenresistenten Standard zu aktualisieren. In diesem Fall spricht sich Woo für das Einfrieren der Münzen aus.

Backs strikte Haltung

Der legendäre Kryptograph Adam Back hingegen vertritt eine strikte Haltung zur Einhaltung der Prinzipien der Dezentralisierung. Er reagierte auf die Bedenken seines Gegners mit der Idee, dass diejenigen, die sich nicht rechtzeitig um die Sicherheit ihrer Wallets gekümmert haben, bereits gefährdet sind.

„Du wirst sowieso geruggt, da jemand sie stehlen wird. Es sind nicht die Entwickler, sondern der Markt, der entscheidet. Wenn es keinen Konsens gibt, werden die Entwickler den Code nicht einmal veröffentlichen. Meiner Ansicht nach, je realer es wird und je mehr Zeit die Menschen haben, darüber nachzudenken, werden sie zu meiner Ansicht kommen, dass sie korrekt ist :)“

Backs Logik und Verantwortung

Backs Logik ist wie folgt: Wenn ein Quantencomputer erscheint, werden die Münzen von Hackern gestohlen, und dies ist ein Marktereignis, keine Entscheidung der Entwickler. Jeder Versuch der Entwickler, zu entscheiden, welche Münzen gültig sind und welche nicht, ist selbst eine Form von Rug Pull. Laut Back werden die Menschen, je realistischer die quantenbedingte Bedrohung wird, erkennen, dass die Unveränderlichkeit des Codes wichtiger ist als Versuche, alte Wallets künstlich zu retten. Sicherheit ist die persönliche Verantwortung des Besitzers, nicht eine Funktion der zentralisierten Kontrolle über das Protokoll.