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Ausländische Börsen stehen in Südkorea unter den VASP-Regeln vor einer Google Play-Sperre

vor 3 Wochen
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Google Play blockiert nicht lizenzierte Krypto-Apps in Südkorea

Google Play wird nicht lizenzierte ausländische Krypto-Apps in Südkorea blockieren. Dies wird die Durchsetzung der VASP-Vorschriften (Virtual Asset Service Providers) verschärfen und inländische Börsen wie Upbit und Bithumb stärken.

Neue Lizenzanforderungen

Ausländische Anwendungen für Kryptowährungsbörsen werden voraussichtlich nicht mehr zum Download verfügbar sein und keine Updates über den Google Play Store in Südkorea erhalten können, so Branchenberichte. Die Plattform setzt neue Lizenzanforderungen durch, die an lokale Vorschriften gebunden sind.

Die von Google umgesetzte Richtlinienänderung erfordert, dass Kryptowährungsbörsen und Wallet-Anbieter eine gültige Registrierung als Virtual Asset Service Providers (VASPs) in Südkorea besitzen, um im Play Store verfügbar zu bleiben. Nur Plattformen, die den regulatorischen Standards des Landes entsprechen, einschließlich Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Sicherheitsverpflichtungen, die von den koreanischen Finanzbehörden vorgeschrieben sind, werden weiterhin auf der Plattform betrieben.

Auswirkungen auf den Markt

Eine begrenzte Anzahl ausländischer Plattformen hat den VASP-Status in Südkorea erlangt, was bedeutet, dass die meisten ausländischen Börsen von neuen Downloads und zukünftigen App-Updates im Play Store ausgeschlossen werden, so die regulatorischen Unterlagen. Die Richtlinie verknüpft effektiv den Zugang zu Android-Apps mit den inländischen Lizenzanforderungen, selbst wenn Börsen weiterhin Dienstleistungen in anderen Jurisdiktionen anbieten.

Südkoreanische Nutzer behalten den Zugang zu ausländischen Börsen über mobile Webbrowser oder die manuelle Installation von Anwendungen mithilfe von APK-Dateien. Allerdings umgeht das Sideloading von APKs die Sicherheitsprüfungen von Google Play, was die Nutzer potenziell Malware, Phishing-Angriffen und kompromittierten Anwendungen aussetzt, so Cybersecurity-Experten.

Marktstruktur und Wettbewerb

Diese Einschränkung könnte die Marktstruktur für Kryptowährungen in Südkorea umgestalten, indem sie den Wettbewerb von globalen Plattformen einschränkt. Inländische Börsen wie Upbit und Bithumb könnten ihre Marktposition stärken, da sie über offizielle App-Stores zugänglich bleiben, was zu einem potenziellen Anstieg des Handelsvolumens und des Einflusses auf Token-Listings und Gebührenstrukturen führen könnte.

Die Richtlinienänderung könnte einige Händler in Richtung dezentraler Finanzinstrumente treiben, da dezentrale Börsen und nicht verwahrende Wallets nicht denselben Lizenzanforderungen von Google Play unterliegen.

Regulatorische Unsicherheit

Die südkoreanischen Behörden haben die Berichtspflichten und die Durchsetzung im gesamten Kryptowährungssektor weiter verschärft, was regulatorische Unsicherheit für Nutzer dezentraler Plattformen schafft. Einige ausländische Börsen könnten Partnerschaften oder Beteiligungen an koreanischen Unternehmen mit VASP-Lizenzen erkunden, um ihre Marktpräsenz aufrechtzuerhalten, ähnlich wie Binance zuvor mit Gopax verfahren ist.

Konforme Börsen würden weiterhin Einschränkungen bei den Produktangeboten unterliegen, da Krypto-Derivate gemäß den südkoreanischen Vorschriften verboten sind, was die verfügbaren Dienstleistungen selbst unter lizenzierten Strukturen einschränkt.

Diese Richtlinie stellt einen bedeutenden Wandel darin dar, wie südkoreanische Händler über mobile Geräte auf internationale Kryptowährungs-Handelsplattformen zugreifen.

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