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Bankman-Fried unterstützt Trump nach Ellisons Haftentlassung

vor 2 Tagen
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Öffentliche Unterstützung für Donald Trump

Sam Bankman-Fried hat seine Unterstützung für Donald Trump öffentlich bekundet, kurz nach der Haftentlassung von Caroline Ellison, der ehemaligen CEO von Alameda Research. In seinen Kommentaren, die auf kürzliche Medienauftritte und einen Post auf X folgten, lobte er Trumps Haltung zu Kryptowährungen und äußerte sich positiv über dessen außenpolitische Maßnahmen. Gleichzeitig kritisierte er die Biden-Administration scharf, insbesondere in Bezug auf die Krypto-Regulierung, und machte Biden für die Ernennung des ehemaligen SEC-Vorsitzenden Gary Gensler verantwortlich.

Politische Neuorientierung

Bankman-Fried, der in Ungnade gefallene Gründer von FTX, verstärkte sein öffentliches Lob für Trump, während er Biden heftig angreift. Dies erregte besondere Aufmerksamkeit, da es nur wenige Tage nach Ellisons Entlassung aus der Bundeshaft geschah. Ellison hatte 440 Tage im Gefängnis verbracht, nachdem sie für ihre Rolle im Zusammenbruch von FTX im Jahr 2022 verurteilt worden war, was zu einer der folgenreichsten Betrugsverfolgungen in der Krypto-Geschichte führte.

Die jüngsten Äußerungen von Bankman-Fried folgen einem Interview im Februar 2025 mit der New York Sun sowie einem Auftritt im März neben dem politischen Kommentator Tucker Carlson, was von vielen als Versuch gewertet wird, sich politisch neu zu positionieren. In einem Post auf X am Freitag erklärte Bankman-Fried, dass Trump „in Bezug auf Krypto richtig liegt“ und schürte damit Spekulationen, dass er möglicherweise auf eine Präsidialbegnadigung hinarbeitet, während er eine 25-jährige Haftstrafe wegen Betrugs und verwandter Vergehen absitzt.

Außenpolitische Unterstützung und Kritik an Biden

Über digitale Vermögenswerte hinaus äußerte Bankman-Fried auch Unterstützung für Trumps außenpolitische Maßnahmen und lobte die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro als „intelligent, mutig und pro-demokratisch“. Gleichzeitig kritisierte er die Biden-Administration, obwohl er zuvor Millionen an demokratische Anliegen gespendet hatte. Bankman-Fried behauptete, dass globale Führer, die er traf, frustriert über Bidens Führung waren und beschuldigte den ehemaligen Präsidenten, die Krypto-Politik schlecht zu handhaben.

Zentral für diese Kritik war Bidens Ernennung von Gary Gensler als Vorsitzenden der US Securities and Exchange Commission. Bankman-Fried argumentierte, dass es zwar vernünftige Stimmen innerhalb der Demokratischen Partei zu Krypto gab, Biden letztendlich jedoch „Gensler wählte“, dessen Amtszeit durch eine aggressive regulatorische Haltung gegenüber der Branche geprägt war. Gensler trat im Januar 2025, vor Trumps Amtseinführung, zurück und wurde von Paul Atkins abgelöst, der innerhalb des Krypto-Sektors als deutlich industrie-freundlicher angesehen wird.

Markterwartungen und Berufung

Trotz Bankman-Frieds positiver Rhetorik gegenüber Trump bleiben die Markterwartungen für eine Begnadigung niedrig. Händler auf der Krypto-Vorhersageplattform Polymarket schreiben Trump derzeit nur eine 21%ige Chance zu, Bankman-Fried vor 2027 zu begnadigen. In der Zwischenzeit verfolgt Bankman-Fried weiterhin Berufung gegen seine Verurteilung und Strafe, die er im November 2025 eingereicht hat.

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