Betrug über Bitcoin-Geldautomaten
Betrüger haben in nur einem Jahr mehr als 333 Millionen Dollar von Amerikanern über Bitcoin-Geldautomaten entwendet, wie neue Daten des Federal Bureau of Investigation (FBI) zeigen, die von ABC News berichtet wurden. Die gemeldeten Verluste im Jahr 2025 beziehen sich auf den Zeitraum von Januar bis November und stellen einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu den rund 250 Millionen Dollar dar, die im Jahr 2024 verzeichnet wurden. Das FBI warnt, dass Krypto-bezogene Betrügereien, die diese Kioske betreffen, „nicht nachlassen“.
Ursachen für den Anstieg
Das FBI führt das Wachstum auf die zunehmende Anzahl von Bitcoin-Geldautomaten und die Leichtigkeit zurück, mit der Gelder schnell und unwiderruflich transferiert werden können. Bitcoin-Geldautomaten ermöglichen es Nutzern, Bargeld einzuzahlen und Kryptowährung direkt an digitale Wallets zu senden. Die Strafverfolgungsbehörden berichten, dass Betrüger diesen Prozess häufig ausnutzen, indem sie den Opfern unter falschen Vorwänden, wie etwa Behauptungen über Regierungsbehörden, Finanzinstitute oder dringende Zahlungsaufforderungen, anweisen, Geld an den Automaten einzuzahlen. Sobald Gelder gesendet werden, ist die Rückholung extrem schwierig.
Warnung des FBI
Das FBI weist darauf hin, dass die Geschwindigkeit und Endgültigkeit dieser Transaktionen Bitcoin-Geldautomaten-Betrügereien besonders effektiv für Kriminelle macht. Laut dem Bericht sind mehr als 45.000 Bitcoin-Geldautomaten in den Vereinigten Staaten in Betrieb. Die Behörde warnt, dass die wachsende Verfügbarkeit dieser Automaten weiterhin neue Möglichkeiten für Betrug schafft, da Betrüger ihre Taktiken anpassen. Das FBI fordert die Öffentlichkeit auf, vorsichtig zu bleiben und zu vermeiden, Geld über Krypto-Kioske auf unaufgeforderte Anfragen oder Drucktaktiken zu senden.