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Bitcoin-Pionier Nick Szabo warnt vor der Nutzung von Blockchain für Nachrichten

vor 3 Stunden
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Bitcoin und seine Herausforderungen

Während das Bitcoin-Netzwerk sich darauf vorbereitet, im März seine 20-millionste Münze zu schürfen, schlägt der legendäre Kryptograph Nick Szabo Alarm. Seiner Meinung nach haben beliebte Upgrades wie SegWit und Taproot ein Finanzprotokoll transformiert, das einst eine Form rechtlicher Immunität bot, und die Betreiber von Knoten in unfreiwillige Verwalter illegaler Inhalte verwandelt.

Der Konflikt um Bitcoin

Im Zentrum des Konflikts steht die Auseinandersetzung darüber, ob Bitcoin lediglich als digitales Gold betrachtet werden sollte oder ob es sich zu einem „dezentralen Datenmüllplatz“ entwickeln kann, den Regierungen laut Szabo und seinen Unterstützern leicht als illegal einstufen könnten.

In seinem neuesten Beitrag auf X äußerte Szabo eine Warnung und wies darauf hin, dass die Gemeinschaft die Grundlagen, die von Bitcoins Schöpfer Satoshi Nakamoto gelegt wurden, missinterpretiert.

Er erklärt, dass das Wort „Nachricht“ im Bitcoin-Whitepaper ein rein technischer Programmierbegriff ist und niemals bedeutete, dass Bitcoin als Messenger oder Archiv fungiert. Daher sind Inschriften – die Fähigkeit, Bilder und andere Dateien über die Bitcoin-Blockchain zu übertragen, die keine Transaktionen sind – seiner Ansicht nach eine regulatorische Falle.

Die rechtlichen Implikationen

Die Ausnutzung des Codes auf diese Weise untergräbt die Sicherheit. Laut Szabo kann die Blockchain nicht bearbeitet werden, und wenn illegale Inhalte darin verankert sind, bleiben sie für immer auf den Festplatten aller Knotenbetreiber. Diese können sie nicht löschen, was jeden Knoteninhaber rechtlich anfällig in den Augen des Staates macht.

Der vorherrschende Begriff im Whitepaper ist „Transaktion“. Satoshis Bitcoin erfasste, übermittelte und speicherte redundante Transaktionen. Wo „Nachricht“ im Whitepaper verwendet wird, bezieht es sich lediglich auf ein Unterprotokoll, das zur Kommunikation von Transaktionsinformationen zwischen Knoten dient.

Die Meinungsverschiedenheiten unter Entwicklern

Diese Aussage steht in direktem Zusammenhang mit dem laufenden Konflikt unter Bitcoin-Entwicklern. Auf der einen Seite stehen Minimalisten wie Szabo und Adam Back, die der Meinung sind, dass die Blockchain eine wertvolle und begrenzte Ressource ist. Sie betrachten alle Daten, die keine monetären Übertragungen sind, wie Bilder, BRC-20-Token und Inschriften, als Spam.

Auf der anderen Seite stehen die Nutzenmaximierer, zu denen auch die Ordinals-Entwickler gehören, die glauben, dass ein Benutzer, der bereit ist, eine Gebühr zu zahlen, das Recht hat, alles in die Blockchain zu schreiben. Für sie ist Bitcoin eher ein „freier Markt“.

Es geht nicht darum, dass dieser Streit jetzt gelöst werden muss; vielmehr handelt es sich um einen Kampf um die Zukunft. Entweder bleibt Bitcoin ein reines Finanzinstrument oder es wird zu einem globalen Archiv von Daten, was laut Gegnern dieser Entwicklungsrichtung die Aufmerksamkeit der Behörden auf sich ziehen würde.

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