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Bitcoin-Pionier Peter Todd äußert sich zum Satoshi-Dokumentarfilm nach neuen Anschuldigungen gegen Adam Back

vor 4 Stunden
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Peter Todds Stellungnahme zur Satoshi Nakamoto-Debatte

Der Bitcoin-Pionier und Entwickler Peter Todd hat nach der Veröffentlichung einer umstrittenen Untersuchung der New York Times, die Adam Back als den wahren Satoshi Nakamoto bezeichnet, eine Erklärung abgegeben. In dieser verteidigt er seinen Kollegen und kritisiert die Methoden des modernen Journalismus.

Kritik an Journalismus und Manipulation

In seinem neuesten Beitrag auf X beschuldigte Todd die Dokumentarfilmer direkt der Manipulation. Er kommentierte seine Teilnahme an dem umstrittenen HBO-Film „Money Electric: The Bitcoin Mystery“, der 2024 veröffentlicht werden soll und in dem er als der Schöpfer von Bitcoin dargestellt wird. Todd erklärte, dass er nie darüber informiert wurde, dass der Film darauf abzielt, Satoshi zu identifizieren, und dass er unter dem Vorwand eingeladen wurde, nur über die Geschichte der Technologie zu sprechen.

„1) Ich wurde nicht informiert, dass sie es über die Suche nach Satoshi machen. 2) Jemand muss mit Journalisten sprechen. Wenn man das versäumt, hat das noch schlimmere Folgen.“

Diese Täuschungstaktik, so Todd, sei parasitär und untergrabe das Fundament der Integrität der Branche. Er beschrieb den neuesten NYT-Artikel über Adam Back als einen weiteren Versuch, „auf einer produktiven Gesellschaft zu parasitieren.“

Gefahren für Entwickler und die Bitcoin-Community

Todd besteht darauf, dass solche Enthüllungen nicht nur technisch fehlerhaft, sondern auch gefährlich sind, da sie Entwickler zu Zielen für Kriminelle machen, indem sie ihnen den Besitz von Satoshis mythischen Milliarden zuschreiben. Die daraus resultierenden physischen Sicherheitsbedrohungen schaffen ein feindliches Umfeld für diejenigen, die die Zukunft von Bitcoin gestalten.

Interaktion mit der Presse

Auf die Frage von Nutzern, warum er und andere Meinungsführer, einschließlich Adam Back, weiterhin mit der Presse interagieren, beschrieb Todd dies als „die Wahl des geringeren Übels.“ Laut Todd, wenn Experten völlig schweigen, werden Journalisten beginnen, noch absurdere Verschwörungstheorien ohne jeglichen Widerstand von Fakten zu produzieren.