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Brand in der Greenidge-Mine: NYDIG-Rigs vorübergehend betroffen

vor 2 Tagen
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Vorfall bei Greenidge Generation Holdings

Greenidge Generation Holdings, ein Unternehmen im Bereich Bitcoin-Mining, hat bekannt gegeben, dass in seiner Mining-Anlage in Dresden, New York, ein Brand ausgebrochen ist. Dieser Vorfall ereignete sich am Sonntag aufgrund eines „Fehlers in der elektrischen Schaltanlage“ und führte dazu, dass das Unternehmen die gesamte Anlage vom Stromnetz trennen musste, wie ein Bericht der Securities and Exchange Commission (SEC) vermeldet.

Glücklicherweise wurden die Mining-Rigs nicht beschädigt, und das Unternehmen erklärte, dass es innerhalb von „einigen Wochen“ den normalen Betrieb wieder aufnehmen werde, ohne jedoch spezifische Daten zu nennen.

Herausforderungen der Mining-Industrie

Die Dresdner Anlage von Greenidge erzeugt 106 Megawatt Erdgasenergie, um ihre Mining-Operationen und die Maschinen, die mit NYDIG co-gehostet werden, zu betreiben, so TheMinerMag. Die durch den Brand verursachte Ausfallzeit verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen kommerzielle Mining-Betriebe konfrontiert sind. Diese arbeiten oft mit geringen Margen und müssen sich mit Problemen wie Lieferkettenengpässen, hohen Energiekosten, Ausrüstungsfehlern, sinkenden Blockbelohnungen und regulatorischen Hürden auseinandersetzen, um profitabel zu bleiben.

Aktuelle Marktentwicklungen

Die aktuellen Schwierigkeiten, die die Mining-Industrie belasten, setzen die Miner zusätzlich unter Druck. Der Hashpreis, eine wichtige Kennzahl für die Rentabilität der Miner, die die erwarteten Gewinne pro Einheit Rechenleistung misst, fiel im November auf etwa 35 Petahashes pro Sekunde (PH/s), als der Bitcoin-Kurs auf Tiefststände von etwa 80.000 Dollar sank. Zum Vergleich: Mining-Operationen werden typischerweise bei etwa 40 PH/s unprofitabel. Der Hashpreis liegt zum Zeitpunkt dieses Schreibens wieder bei etwa 39 PH/s, laut Hashrate Index.

Weitere Entwicklungen in der Mining-Industrie

Der Stablecoin-Emittent Tether bestätigte, dass er am Dienstag seine Mining-Operationen in Uruguay eingestellt hat, wobei steigende Energiekosten als Hauptgrund für den Ausstieg genannt wurden. Das Unternehmen war zudem in einen Streit mit einem lokalen Energieanbieter über 4,8 Millionen Dollar an unbezahlten Energierechnungen und Gebühren verwickelt.

Bitmain, einer der führenden Hersteller von Mining-Hardware, sieht sich nun einer Untersuchung durch US-Behörden wegen nationaler Sicherheitsbedenken gegenüber. Die Beamten prüfen, ob die anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen (ASICs) von Bitmain, die für das Mining von Proof-of-Work (PoW) Kryptowährungen verwendet werden, aus der Ferne für Spionagezwecke missbraucht werden könnten. Bitmain ist ein chinesisches Unternehmen, das etwa 80 % des Marktes für Mining-Hardware kontrolliert, und ein potenzielles Verbot könnte die Situation für die Mining-Industrie weiter erschweren.

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