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Cato Institute: US-Steuervorschriften ‚lähmen‘ alltägliche BTC-Zahlungen

vor 6 Stunden
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Einführung

Ein neues Papier des Cato Institute argumentiert, dass die US-Kapitalertragsregeln „Bitcoin-Steuern keinen Sinn machen“, da sie alltägliche BTC-Zahlungen in bürokratischen Aufwand ersticken und das Asset in eine Horte-Rolle anstatt in Geld verwandeln.

Neuausrichtung der Besteuerung

Das Cato Institute fordert eine Neuausrichtung der Besteuerung von Bitcoin in den Vereinigten Staaten und betont, dass die aktuellen Regeln es nahezu unmöglich machen, das Asset als alltägliches Zahlungsmittel zu verwenden. In einem neuen Blogbeitrag schreibt der Forschungsmitarbeiter Nicholas Anthony, dass „Bitcoin-Steuern keinen Sinn machen“, da jede Transaktion als steuerpflichtiges Ereignis unter den Kapitalertragsregeln behandelt wird.

Problematik der Besteuerung

Anthony weist darauf hin, dass Bitcoin gemäß den bestehenden Richtlinien als Eigentum und nicht als Währung betrachtet wird, was bedeutet, dass Benutzer Gewinne oder Verluste jedes Mal berechnen müssen, wenn sie BTC (Bitcoin) ausgeben, egal wie gering der Kaufbetrag ist. „Es war noch nie einfacher, Bitcoin als Geld zu verwenden“, sagt er, „doch gleichzeitig belastet der Steuerkodex gesetzestreue Bürger enorm.“

Komplexität der Steuererklärungen

In seiner Analyse beschreibt Anthony, wie etwas so Triviales wie der tägliche Kauf einer Tasse Kaffee mit Bitcoin im Laufe der Zeit in „über 100 Seiten Steuererklärungen“ ausarten kann. Für jede Transaktion müssen die Benutzer das Datum, an dem sie die BTC erworben haben, den gezahlten Preis (Kostenbasis), das Datum, an dem sie sie ausgegeben haben, und den Dollarwert zum Zeitpunkt des Kaufs aufzeichnen und alles auf Formular 8949 sowie im Anhang D melden.

Auswirkungen auf die Nutzung von Bitcoin

Über den reinen Papierkram hinaus argumentiert Anthony, dass die bestehende Struktur „die Nutzung in der realen Welt entmutigt“ und die Menschen dazu drängt, BTC zu horten, anstatt es auszugeben, da die Kapitalertragsregeln darauf ausgelegt sind, langfristiges Halten zu belohnen. Seiner Meinung nach hat die aktuelle Politik „die Nutzung von Bitcoin als Währung effektiv gelähmt“, selbst wenn die Wallet-Infrastruktur und die Händlerwerkzeuge Zahlungen technisch unkompliziert machen.

Politische Lösungen

Die Denkfabrik skizziert mehrere politische Lösungen, die von der vollständigen Abschaffung der Kapitalerträge auf Kryptowährungszahlungen bis hin zu Ausnahmen für alltägliche Ausgaben reichen. Anthony verweist auf den langjährigen Vorschlag des Virtual Currency Tax Fairness Act, der Gewinne unter 200 USD pro Transaktion von der Besteuerung ausnehmen würde, bezeichnet diese Schwelle jedoch als „zu niedrig“, um dem typischen Verbraucherverhalten in einem Hochinflationsumfeld gerecht zu werden.

Aktuelle Entwicklungen

Catos Intervention fällt mitten in die US-Steuersaison, während der Internal Revenue Service erweiterte Krypto-Berichtsvorschriften einführt, die Broker-berichtete Verkäufe digitaler Vermögenswerte mit den Einträgen auf Formular 8949 abgleichen und neue 1099-DA-Offenlegungen erfordern. Gleichzeitig debattieren die Gesetzgeber weiterhin über de minimis-Ausnahmen, wobei einige überarbeitete Gesetzentwürfe die Entlastung auf regulierte Stablecoins verlagern, was Kritik von Bitcoin-Befürwortern hervorruft, die sagen, Washington würde „Gewinner und Verlierer“ im Kryptomarkt auswählen.

Fazit

In früheren Berichten von crypto.news über US-Krypto-Steuergesetze und de minimis-Vorschläge wurde auf ähnliche Spannungen zwischen der Förderung von Innovation und der Aufrechterhaltung von Aufsicht hingewiesen, sowie auf Bedenken, dass komplexe Einreicheregeln Einzelhandelsbenutzer ins Ausland oder in die Nichteinhaltung drängen könnten.