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CEO zu 20 Jahren Haft verurteilt für 200 Millionen Dollar Bitcoin-Ponzi-Schema

vor 3 Stunden
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Verurteilung eines Krypto-Geschäftsführers

Ein US-Bundesgericht hat den Geschäftsführer eines Krypto-Handels- und Multi-Level-Marketing-Unternehmens zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt, weil er ein massives, auf Bitcoin basierendes Ponzi-Schema orchestriert hat, das Zehntausende von Investoren weltweit betrogen hat.

Details des Falls

Ramil Ventura Palafox, 61, ehemaliger CEO und Vorsitzender der Praetorian Group International (PGI), erhielt das Urteil am Donnerstag, nachdem er wegen mehrfacher Bundesvergehen, einschließlich Betrug und Geldwäsche, verurteilt worden war. Laut Gerichtsunterlagen nutzte Palafox PGI, um mehr als 90.000 Investoren in ein angebliches Bitcoin (BTC) Handelsprogramm zu locken, das tägliche Renditen von 0,5 % bis 3 % versprach.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass das Programm niemals echten Handel betrieb; stattdessen wurden die Renditen mit Geldern neuer Investoren ausgezahlt, was ein klassisches Ponzi-Schema darstellt. Opfer aus der ganzen Welt investierten insgesamt mehr als 200 Millionen Dollar, wobei die dokumentierten Verluste für viele Einzelpersonen in die Zehntausende gingen.

Luxuriöse Ausgaben mit Investorengeldern

Regierungsunterlagen zeigen, dass Palafox mit Investorengeldern luxuriöse persönliche Käufe tätigte, zu denen Berichten zufolge Luxusautos, hochwertige Designwaren und Immobilien gehörten. Frühere Berichte in diesem Fall enthüllten, dass Millionen in persönliche Ausgaben flossen, anstatt in Investitionstätigkeiten, was die Verluste der Investoren weiter verschärfte.

„Er gab etwa 3 Millionen Dollar für 20 Luxusfahrzeuge aus, darunter Automobile von Porsche, Lamborghini, McLaren, Ferrari, BMW, Bentley und anderen. Palafox investierte etwa 329.000 Dollar in Penthouse-Suiten einer Luxus-Hotelkette und kaufte vier Häuser in Las Vegas und Los Angeles im Wert von über 6 Millionen Dollar. Zudem verwendete er weitere 3 Millionen Dollar von Investoren, um Kleidung, Uhren, Schmuck und Möbel bei Luxus-Einzelhändlern wie Louboutin, Neiman Marcus, Gucci, Versace, Ferragamo, Valentino, Cartier, Rolex und Hermès zu erwerben,“ erklärte das US-Justizministerium.

Schuldgeständnis und laufende Ermittlungen

Palafox bekannte sich zunächst im September 2025 schuldig zu Betrugs- und Geldwäschevorwürfen und erkannte seine Rolle in dem Bitcoin-Ponzi-Schema an, das zwischen Dezember 2019 und Oktober 2021 operierte. Das Washington Field Office des FBI und die Kriminalermittlungsabteilung des IRS unterstützten den Fall, und einigen Opfern wurden bereits Entschädigungsanordnungen gewährt. Die Bemühungen zur Verfolgung verbleibender Vermögenswerte zur Rückzahlung der Betrogenen dauern an.