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CFTC öffnet Tür für nationale Treuhandbanken zur Ausgabe von Stablecoins

vor 3 Stunden
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Überarbeitung des Mitarbeiterbriefs der CFTC

Die Abteilung für Marktteilnehmer der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat einen früheren Mitarbeiterbrief überarbeitet, um die durch den GENIUS Act festgelegten Standards widerzuspiegeln. Insbesondere wurde die Definition von „Zahlungs-Stablecoins“ erweitert und die berechtigten Emittenten wurden klargestellt.

Am 6. Februar stellte die CFTC klar, dass nationale Treuhandbanken nun als berechtigte Emittenten von Zahlungs-Stablecoins unter ihrer No-Action-Richtlinie gelten. Die Abteilung für Marktteilnehmer gab ihren überarbeiteten Mitarbeiterbrief mit einer erweiterten Definition von „Zahlungs-Stablecoin“ erneut heraus, um diese Banken ausdrücklich einzuschließen und eine Lücke in der ursprünglichen Anleitung zu schließen. Der frühere Brief hatte eine No-Action-Haltung für Futures-Kommissionäre festgelegt, die nicht-wertpapierfähige digitale Vermögenswerte verwalten, einschließlich Zahlungs-Stablecoins, die als Kundenmargensicherheit verwendet werden.

Äußerungen von Vorsitzendem Michael Selig

„Während der ersten Amtszeit von Präsident Trump hat das Office of the Comptroller of the Currency Geschichte geschrieben, indem es die ersten nationalen Treuhandbanken mit der Befugnis zur Verwahrung und Ausgabe von Zahlungs-Stablecoins gegründet hat. Diese nationalen Treuhandbanken spielen weiterhin eine wichtige Rolle im Zahlungs-Stablecoin-Ökosystem“, erklärte Vorsitzender Michael Selig in der Mitteilung. „Ich freue mich, dass das CFTC-Personal seinen zuvor veröffentlichten No-Action-Brief ändert, um die Liste der berechtigten tokenisierten Sicherheiten um Zahlungs-Stablecoins, die von diesen Institutionen ausgegeben werden, zu erweitern. Mit der Verabschiedung des GENIUS Act und dem neuen Rahmen für berechtigte Sicherheiten der CFTC ist Amerika der globale Führer in der Innovation von Zahlungs-Stablecoins“, fügte er hinzu.

Vorschlag der FDIC zur Ausgabe von Stablecoins

Im Dezember 2025 stellte die U.S. Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) einen Vorschlag vor, der detailliert beschreibt, wie Banken Stablecoins unter dem GENIUS Act ausgeben könnten. Der Plan erlaubt es Banken, diese Token über von der FDIC beaufsichtigte Tochtergesellschaften zu erstellen, wobei die Aufsichtsbehörden sowohl das Mutterunternehmen als auch die Tochtergesellschaft überprüfen, um die vollständige Einhaltung sicherzustellen.

Der Rahmen legt strenge Standards für die Ausgabe von Stablecoins fest, einschließlich obligatorischer Rückgaberechte für Inhaber und vollständiger Besicherung mit sicheren Vermögenswerten wie Bargeld und kurzfristigen US-Staatsanleihen. Die Aufsichtsbehörden würden auch die finanzielle Gesundheit, Risikokontrollen und operationale Sicherheitsvorkehrungen sowohl der Bank als auch ihrer Tochtergesellschaft bewerten, um systemische Risiken zu verhindern und sicherzustellen, dass die Stablecoins sicher im breiteren Finanzsystem operieren.

Regulatorischer Wandel und Auswirkungen

Dieser Schritt signalisiert einen breiteren Wandel im regulatorischen Ansatz der USA gegenüber digitalen Vermögenswerten und hebt die wachsende Rolle traditioneller Finanzinstitutionen im Stablecoin-Ökosystem hervor. Durch die formelle Anerkennung nationaler Treuhandbanken als Emittenten zielen die Aufsichtsbehörden darauf ab, mehr Aufsicht, Stabilität und Transparenz in den Markt zu bringen und gleichzeitig verantwortungsvolle Innovationen zu fördern. Die Überarbeitung der CFTC könnte den Weg für eine breitere Akzeptanz konformer Stablecoins durch institutionelle Investoren und Unternehmensklienten ebnen.

Über die Autorin

Michaela ist eine Nachrichtenautorin, die sich auf Themen rund um Kryptowährungen und Blockchain konzentriert. Sie legt Wert auf gründliche Recherche und Genauigkeit, um interessante Perspektiven zu entdecken und ansprechende Berichterstattung zu gewährleisten. Als lebenslange Buchliebhaberin nutzt sie ihre Leidenschaft für das Lesen, um die sich ständig weiterentwickelnde Krypto-Welt tiefgehend zu erkunden.

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