Regulatorische Entwicklungen für Kryptowährungen
Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat kürzlich veröffentlicht, wie Bitcoin, Ether und Stablecoins im Margin von Derivaten eingesetzt werden können. Dabei werden risikobasierte Abschläge und strengere Nutzungsgrenzen angewendet, während eine strukturierte Aufsicht verstärkt wird, anstatt Kryptowährungen von zentralen Marktaktivitäten auszuschließen. Die regulatorische Behandlung dieser Krypto-Assets innerhalb der US-Derivatemärkte entwickelt sich in Richtung einer strukturierten Aufsicht, anstatt sie zu verbieten.
Details der CFTC-Ankündigung
Am 20. März veröffentlichte die CFTC FAQ-Antworten, die detailliert darlegen, wie Bitcoin, Ether und andere Krypto-Assets von registrierten Unternehmen verwendet werden können. CFTC-Vorsitzender Mike Selig teilte auf X mit:
„Da Project Crypto jetzt eine gemeinsame Initiative ist, stellt die Angleichung der Abschlagsbehandlung mit der SEC für registrierte Unternehmen einen weiteren Schritt dar, um klare, konsistente Regeln für Marktteilnehmer zu schaffen.“
Bewertungsanpassungen und Margin-Sicherheiten
Der neue Rahmen führt definierte Bewertungsanpassungen ein, die beeinflussen, wie Bitcoin, Ether und Zahlungstablecoins als Sicherheiten fungieren. Die Abschlagsbehandlung weist den Vermögenswerten, die als Margin verwendet werden, einen Risikorabatt zu. Das bedeutet, dass Bitcoin und Ether größere Wertminderungen als Zahlungstablecoins erhalten, wenn sie in Sicherheitenberechnungen angewendet werden. Laut den Richtlinien können proprietäre Positionen in Bitcoin und Ether mit einer Kapitalbelastung von 20 % konfrontiert werden, während Zahlungstablecoins einer niedrigeren Anpassung von 2 % unterliegen, was Unterschiede in der Volatilität und im Liquiditätsrisiko widerspiegelt.
Einschränkungen für Krypto-Assets
Darüber hinaus skizziert die Anleitung einen schrittweisen Ansatz, der zunächst einschränkt, welche Krypto-Assets als Margin-Sicherheiten qualifizieren. Es wird spezifiziert:
„Für einen Zeitraum von drei Monaten, beginnend mit dem Datum, an dem der Futures Commission Merchant (FCM) erstmals Krypto-Assets von Kunden akzeptiert, darf der FCM nur Krypto-Assets in Form von Zahlungstablecoins, Bitcoin oder Ether als Margin-Sicherheiten von Kunden akzeptieren und darf nur proprietäre Zahlungstablecoins als Residualinteresse in Futures-, Foreign Futures- und Clearing-Swap-Kundenkonten einzahlen.“
Regulierung und No-Action-Rahmen
Diese Einschränkungen regeln speziell, wie Bitcoin, Ether und andere Krypto-Assets in segregierten Kontostrukturen behandelt werden können, trotz breiterer Akzeptanz an anderer Stelle. Die Behörde erklärte:
„Ein FCM, der sich auf die No-Action-Position im CFTC Staff Letter 26-05 stützt, darf keine proprietären Krypto-Assets (z. B. Bitcoin, Ether oder andere Krypto-Assets), außer Zahlungstablecoins, in Kunden-Segregierten Konten als Residualinteresse einzahlen.“
Der erwähnte Staff Letter 26-05 etabliert einen No-Action-Rahmen, der es Futures Commission Merchants erlaubt, Bitcoin, Ether und Stablecoins unter definierten Bedingungen als Margin-Sicherheiten zu verwenden, einschließlich Berichtspflichten und risikobasierter Kapitalbehandlung. Insgesamt bleiben BTC, ETH und Stablecoins in wichtigen Teilen des Derivate-Ökosystems, einschließlich Margin-Berechnungen und Clearinghaus-Sicherheiten, erlaubt, jedoch ist ihre Verwendung durch spezifische regulatorische Bedingungen begrenzt. Krypto-Assets können nicht als Margin für nicht-cleared Swaps verwendet werden, und Kundengelder dürfen nicht in Stablecoins außerhalb der eng definierten Residualinteresse-Behandlung investiert werden. Unternehmen müssen bei der Einbeziehung dieser Vermögenswerte die Anforderungen an Onboarding, Berichterstattung und Risikomanagement einhalten.
Gemeinsame Auslegung von SEC und CFTC
Die Securities and Exchange Commission (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) gaben am Dienstag eine gemeinsame Auslegung heraus, die klärt, wie…