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Circle und Coinbase als Schlüsselproxies für Stablecoins im Kontext aufkommender agentischer Zahlungen

vor 2 Stunden
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Einführung

Laut einer aktuellen Analyse von Bernstein entwickeln sich Circle und Coinbase zu wichtigen Zugangspunkten für Investoren, die eine Exposition gegenüber Stablecoins suchen. Die Partnerschaft zwischen Circles USDC und Coinbase wird als zentral für diese Gelegenheit hervorgehoben, insbesondere im Hinblick auf die wachsende Rolle von Stablecoins in agentischen Maschinenzahlungen.

Agentische Zahlungen

Agentische Zahlungen beziehen sich auf Transaktionen, die vollständig von Software oder autonomen Geräten ohne menschliches Eingreifen ausgeführt werden. Im Gegensatz zu wiederkehrenden Abonnements oder automatisierten Rechnungen ermöglichen diese Zahlungen Maschinen, in Echtzeit zu verhandeln, zu autorisieren und abzuwickeln.

Bernstein-Analysten erklärten, dass Stablecoins besonders gut für dieses Modell geeignet sind, da sie programmierbar, grenzüberschreitend und in der Lage sind, Mikrozahlungen zu verarbeiten.

Logiken wie Treuhand, bedingte Freigaben oder Umsatzaufteilungen können direkt in die Währung eingebettet werden, was Transaktionen ohne Warten auf Banken oder Zahlungsbestätigungen ermöglicht. Hochdurchsatz-Blockchains und Statuskanäle machen die Ausführung von Kleintransaktionen kosteneffektiv. Folglich können KI-Agenten sofort für Rechenressourcen, Daten oder Dienstleistungen bezahlen. Diese Fähigkeit unterstreicht die wachsende Relevanz von Stablecoins in automatisierten, dezentralen Zahlungssystemen.

Marktentwicklung

Mehrere Unternehmen haben Protokolle eingeführt, um maschinengesteuerte Zahlungen zu erleichtern. Coinbase hat das x402-Agentenzahlungsprotokoll eingeführt, das Transaktionen in die HTTP-Schicht einbettet, während Circle eine Infrastruktur für Nano-Zahlungen für Agenten geschaffen hat. Stripe ist ebenfalls mit seinem Machine Payments Protocol, das auf der Tempo-Blockchain basiert, in den Markt eingetreten.

Denn trotz begrenzter anfänglicher Akzeptanz zeigen die Volumina Potenzial: Das x402-Protokoll von Coinbase verarbeitete in 30 Tagen Transaktionen im Wert von 25 Millionen Dollar, während Stripes System in der ersten Woche 5.000 Dollar verzeichnete.

Wachstumspotenzial von Stablecoins

Bernstein stellte fest, dass maschinliche Zahlungen eher ein optionales Upside als eine Voraussetzung für das Wachstum von Stablecoins bleiben. Der Markt erlebt bereits eine starke Akzeptanz in Verbraucher- und Unternehmensanwendungen, einschließlich grenzüberschreitender Abwicklungen, kartengebundenem Banking und Überweisungen.

Circles USDC-Versorgung und Transaktionsvolumina erreichten Rekordhöhen, angetrieben von Fintech-Unternehmen, die ausschließlich auf Stablecoin-Schienen angewiesen sind. USDC führt nun die Transaktionsvolumina weltweit an, obwohl es nach Marktkapitalisierung an zweiter Stelle steht.

Bernstein-Analysten argumentieren, dass der Stablecoin-Sektor sich von den breiteren Krypto-Märkten abkoppelt und sich als Kategorie für Finanzdienstleistungen mit hohem Wachstum etabliert.

Investoren, die eine direkte Exposition suchen, sollten Circle und Coinbase in Betracht ziehen, wobei agentische Zahlungen als zusätzliches potenzielles Wertangebot dienen. Insgesamt betrachtet Bernstein Stablecoins als ein Segment mit hohem Wachstum, das durch Echtzeitanwendungen, breite Akzeptanz und programmierbare Fähigkeiten unterstützt wird. Circle und Coinbase bleiben die direktesten Proxies, um diesen wachsenden Markt zu erfassen.