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Coinbase startet den Handel mit Krypto-Futures in 26 europäischen Ländern

vor 2 Wochen
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Coinbase erweitert Derivate-Dienste in Europa

Coinbase hat seine Derivate-Dienste in Europa ausgeweitet und eröffnet den regulierten Handel mit Krypto-Futures für Millionen von regionalen Händlern. Diese Einführung umfasst 26 Länder und stellt einen bedeutenden Schritt in den umfassenderen Bemühungen des Unternehmens dar, seine Plattform in einen umfassenden Finanzmarktplatz zu verwandeln.

Zugang zu regulierten Futures

Europäische Nutzer können nun über Coinbase Advanced auf diese Produkte zugreifen, was ihnen einen regulierten Zugang zu Krypto- und indexbasierten Futures-Kontrakten ermöglicht. Historisch gesehen haben viele europäische Händler auf Offshore- oder wenig regulierte Plattformen für Derivateprodukte zurückgegriffen. Die regulatorische Komplexität in Europa schränkte den Zugang zu konformen Alternativen über mehrere Jahre ein.

Folglich zielt Coinbase darauf ab, diese Lücke zu schließen, indem es strukturierten Futures-Handel innerhalb eines regulierten Rahmens einführt. Dieser Schritt steht auch im Einklang mit der Strategie des Unternehmens, über den Spot-Kryptowährungsmarkt hinaus zu expandieren.

Aktivierung des Futures-Handels

Coinbase hat den Futures-Handel schrittweise für qualifizierte Nutzer in Ländern wie Deutschland, Frankreich und den Niederlanden aktiviert. Händler können nun auf mehrere Kontrakte zugreifen, die digitale Vermögenswerte und ausgewählte Aktienindexprodukte abdecken. Darüber hinaus unterstützt die Plattform Kontrakte, die an bedeutende Kryptowährungen wie Bitcoin und Solana gebunden sind.

Diese Produkte werden über die europäische, MiFID-regulierte Einheit von Coinbase betrieben, die Aufsicht und Compliance bietet. Folglich erhalten europäische Händler eine Option, die regulatorische Klarheit und Plattformzuverlässigkeit priorisiert.

Neue Futures-Formate

Neben krypto-gebundenen Kontrakten führte die Börse auch Futures ein, die an Aktienindizes gebunden sind. Ein Beispiel umfasst einen Index, der große Technologieunternehmen mit digitalem Vermögenswerte-Exposure kombiniert. Dieser Ansatz spiegelt den umfassenderen Plan von Coinbase wider, traditionelle Finanzinstrumente mit Krypto-Märkten zu verbinden.

Coinbase führte zwei Hauptformate für Futures ein, die für unterschiedliche Handelsstrategien und Zeitrahmen konzipiert sind:

  • Perpetual-style Futures: Diese haben verlängerte Laufzeiten von fünf Jahren und stündliche Anpassungen der Finanzierung. Diese Kontrakte halten die Preisübereinstimmung mit den zugrunde liegenden Vermögenswerten aufrecht und ermöglichen es Händlern, Positionen über längere Zeiträume zu halten. Darüber hinaus liquidiert die Plattform diese Kontrakte täglich über einen Cash-Settlement-Mechanismus.
  • Datierten Futures-Kontrakte: Diese laufen monatlich oder vierteljährlich aus. Händler erhalten tägliche Mark-to-Market-Anpassungen basierend auf den offiziellen Abrechnungspreisen der Börse.

Darüber hinaus bietet die Plattform Hebelmöglichkeiten zur Steigerung der Kapitaleffizienz. Ausgewählte Kontrakte erlauben einen Hebel von bis zu zehnmal dem ursprünglichen Handelskapital. Andere Instrumente unterstützen niedrigere Hebelstufen zwischen vier und fünfmal.

Strategische Ziele von Coinbase

Coinbase betrachtet den europäischen Futures-Start als Grundlage für ein breiteres Finanzökosystem. Das Unternehmen zielt zunehmend darauf ab, mehrere Anlageklassen innerhalb einer einzigen Handelsumgebung anzubieten. Darüber hinaus sollen niedrige Derivate-Handelsgebühren sowohl professionelle Händler als auch erfahrene Einzelhändler anziehen. Die Börse bewirbt Sätze, die bei etwa 0,02 Prozent pro Vertrag beginnen.

Berechtigte Nutzer müssen eine Identitätsprüfung, Überprüfungen der Handelserfahrung und eine Kontofinanzierung abschließen, bevor sie auf die Derivatemärkte zugreifen können. Händler können dann Konten mit Euro oder USDC finanzieren, bevor sie Positionen eingehen.