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Ehemaliger FTX-Ingenieur Nishad Singh stimmt einer Strafe von 3,7 Millionen Dollar im Vergleich mit der CFTC zu

vor 3 Stunden
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Nishad Singh und die CFTC-Einigung

Nishad Singh, der ehemalige Leiter der Ingenieurabteilung von FTX, hat zugestimmt, eine Geldstrafe von 3,7 Millionen Dollar zu zahlen, um seinen Fall mit der US-Warenaufsichtsbehörde (CFTC) zu klären. Im Rahmen einer ergänzenden Einwilligungsanordnung wird Singh diese Rückzahlung leisten, die sich auf seine Rolle beim Zusammenbruch von FTX und der Unterschlagung von Benutzerfonds bezieht, wie aus einer Erklärung der CFTC vom 1. April hervorgeht.

Strafen und Verbot

Zusätzlich zu der Geldstrafe wurde ihm ein fünfjähriges Handelsverbot auferlegt sowie ein achtjähriges Registrierungsverbot, das ihn daran hindert, eine Lizenz für den Betrieb im Finanzsektor zu erhalten. David Miller, der Durchsetzungsdirektor der CFTC, schloss vorerst weitere Entschädigungen oder zivilrechtliche Geldstrafen aus und erklärte, dass die aktuelle Lösung Singhs Zusammenarbeit mit den Behörden widerspiegle.

„Der Beklagte hat als ehemaliger Leiter der Ingenieurabteilung von FTX an erheblichen Verstößen gegen das Gesetz und die CFTC-Vorschriften teilgenommen und diese unterstützt. Die Einwilligungsanordnungen spiegeln die Schwere dieser Verstöße wider“, sagte Miller.

Singhs Rolle und rechtliche Konsequenzen

Ein Bericht von Bloomberg stellte fest, dass Singhs Anwälte erklärten, er sei dankbar, dass die Angelegenheit geklärt wurde, und fügte hinzu, dass die Aufsichtsbehörde seine begrenzte Rolle im zugrunde liegenden Verhalten anerkannt habe. Singh wurde beschuldigt, persönlich Millionen von Dollar an Vermögenswerten im Rahmen des Zusammenbruchs von FTX unterschlagen zu haben. Die Kommission erhob gegen den ehemaligen Geschäftsführer Anklage wegen zweier Fälle von Betrug durch Unterschlagung sowie Beihilfe und Anstiftung zum Betrug.

Anschließend trat er in die Einwilligungsanordnung ein und erklärte sich bereit, mit den Ermittlern der Kommission zusammenzuarbeiten.

Weitere Entwicklungen

Wie zuvor von crypto.news berichtet, wurde Singh auch von einer Gefängnisstrafe verschont und erhielt drei Jahre auf Bewährung. In der Zwischenzeit hat der FTX-Gründer und ehemalige CEO Sam Bankman-Fried einen Antrag auf ein neues Verfahren in seinem Bundesbetrugsfall eingereicht. Bankman-Fried verbüßt derzeit eine 25-jährige Haftstrafe wegen sieben Fällen von Betrug und Verschwörung, hat jedoch argumentiert, dass wichtige Zeugenaussagen in seinem Prozess von 2023 fehlten.