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Ehemaliger LAPD-Beamter wegen Bitcoin-Raubüberfalls im Wert von 350.000 Dollar verurteilt

vor 3 Tagen
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Verurteilung eines ehemaligen LAPD-Beamten

Ein ehemaliger LAPD-Beamter wurde wegen eines sogenannten „5-Dollar-Schraubenschlüssel-Angriffs“ verurteilt, nachdem er 350.000 Dollar in Kryptowährung von einem 17-Jährigen während eines Wohnungseinbruchs im Jahr 2024 gestohlen hatte. Eine Jury des Superior Court von Los Angeles befand Eric Halem, 38, für schuldig des Entführens und Raubes, wie die Los Angeles Times berichtete.

Details des Verbrechens

Halem wurde im Dezember 2024 wegen Entführung zur Erpressung, Raub in erster Klasse und Wohnungseinbruch angeklagt, nachdem er und seine mutmaßlichen Komplizen in eine Wohnung in Koreatown eingedrungen waren, zwei Opfer gefesselt und Geld von deren Kryptowährungskonto transferiert hatten. Laut einer Pressemitteilung des Büros des Staatsanwalts von Los Angeles County drohen ihm bei einer Verurteilung lebenslange Haftstrafen im Staatsgefängnis.

Laut der LA Times gaben sich Halem und seine mutmaßlichen Komplizen als Polizisten aus, um Zugang zur Hochhauswohnung des Opfers zu erhalten. Sie fesselten das Opfer und seine Freundin und drohten, ihn zu erschießen, wenn er nicht eine Festplatte mit seinen Bitcoin-Schlüsseln herausgab. Das Opfer, das unter seinem Vornamen Daniel aussagte, gab vor Gericht zu, seine Krypto-Bestände durch Betrug erworben zu haben.

Verteidigung und weitere Entwicklungen

Halems Anwältin, Megan Maitia, beschrieb ihren Mandanten und seine mutmaßlichen Komplizen als „Dummköpfe“ und stellte in Frage, warum sie, laut Zeugenaussagen im Prozess, mit einem grünen Range Rover und einem orangefarbenen Lamborghini Urus, die seiner Autovermietung gehörten und mit GPS-Trackern ausgestattet waren, zum Tatort gefahren seien.

In Textnachrichten, die nach dem Raub geteilt wurden, sagte Halem, er überwache den Polizeifunk und dass „jemand, den ich kenne, mich angerufen hat.“

Halems Mitangeklagte müssen sich noch vor Gericht verantworten und beteuern ihre Unschuld. Der Fall ist das jüngste Beispiel für einen „5-Dollar-Schraubenschlüssel-Angriff“, bei dem Opfer durch körperliche Gewalt und Drohungen gezwungen werden, den Zugang zu ihrer Krypto aufzugeben.

Steigende Angriffe auf Krypto-Besitzer

Laut einer Studie des Blockchain-Sicherheitsunternehmens CertiK aus Februar 2026 stiegen die physischen Angriffe auf Krypto-Besitzer im Jahr 2025 um 75 %, wobei die bestätigten Verluste 40,9 Millionen Dollar überstiegen. Zu den Fällen gehört die Entführung des Ledger-Mitbegründers David Balland und seiner Frau im Januar 2025 in Frankreich, das sich als Epizentrum gewalttätiger Angriffe auf Krypto-Besitzer herausgestellt hat. Ballands Odyssee sah vor, dass seine Angreifer ihm einen Finger abschnitten und ein Lösegeld von 10 Millionen Euro in Krypto forderten.

In anderen jüngsten Vorfällen wurden Krypto-Besitzer im Vereinigten Königreich, Israel und Kanada von Angreifern ins Visier genommen. Sicherheitsexperten empfehlen Krypto-Besitzern, eine Vielzahl von Taktiken anzuwenden, um sich gegen Zwang zu schützen, darunter Multisig-Wallets, kryptografische Techniken, Ablenkungs-Wallets und Privatsphäre-Coins.

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