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Ehemaliger Mt. Gox-CEO fordert Krypto-Community auf, Satoshis Geheimnis zu bewahren – U.Today

vor 2 Stunden
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Die Debatte um Satoshi Nakamoto

Viele Experten versuchen derzeit, die Theorie zu widerlegen, dass der Cypherpunk-Veteran Adam Back der geheimnisvolle Erfinder von Bitcoin ist, insbesondere im Hinblick auf die schockierenden Enthüllungen der New York Times.

Die Verantwortung der Community

Der ehemalige CEO von Mt. Gox, Mark Karpelès, hat unterdessen betont, dass die Community eine kollektive Verantwortung hat, Satoshis Anonymität zu schützen. Karpelès ist der Überzeugung, dass es die Pflicht der Kryptowährungs-Community ist, sicherzustellen, dass die wahre Identität von Satoshi verborgen bleibt.

„Jeder, der sich um Satoshi kümmert, sollte entsprechend handeln und versuchen, jeden zu verwirren, der versuchen könnte, Satoshis wahre Identität zu ermitteln. Ich wage zu sagen, dass dies die Pflicht aller ist, die in Krypto involviert sind. Satoshi hat sich entschieden, anonym zu bleiben, und ihr müsst ihm dabei helfen,“ erklärte er in einem aktuellen Social-Media-Post.

Die Bedeutung von Satoshis Anonymität

Karpelès glaubt, dass die Stabilität der gesamten Anlageklasse von diesem Geheimnis abhängt. „Ein mysteriöser Satoshi Nakamoto ist die perfekte Entität,“ so seine Aussage. „Zu wissen, wer hinter der Maske steckt, würde ihn unvollkommen machen und wahrscheinlich den Wert von Krypto weltweit beeinflussen. Das ist ein weiterer Grund für alle Beteiligten, das Geheimnis zu schützen.“

Reaktionen auf die Enthüllungen

Nach der Veröffentlichung des Artikels des Journalisten, der berühmt den Theranos-Betrugsfall aufdeckte, argumentieren Branchenveteranen, dass der 18-monatigen Untersuchung des Journalisten John Carreyrou ein definitives „Rauchzeichen“ fehlt. Der Gouverneur von Colorado, Jared Polis, hat darauf hingewiesen, dass Back derzeit „Geld von VCs für sein Unternehmen sammelt und zusammenkratzt“, während Satoshis Wallets etwa 70 Milliarden Dollar halten.

Dieses Paradoxon hat sogar dazu geführt, dass Ripple-CTO David Schwartz zu dem Schluss kam, dass Satoshis kryptografische Schlüssel wahrscheinlich für immer verloren sind.

Die Rolle von Adam Back

Bloomberg-Journalist Joe Weisenthal hat angemerkt, dass Backs aktuelle Rolle bei Blockstream nicht mit dem übereinstimmt, was man von dem Schöpfer der Hauptwährung erwarten würde.

„Hätte Satoshi ein Bitcoin-Schatzunternehmen gegründet? Es scheint wirklich, wirklich schwer vorstellbar zu sein,“ schrieb Weisenthal.

Er argumentierte humorvoll, dass, wenn jemand tatsächlich Satoshi wäre und eine makellose Deckgeschichte wollte, die Gründung eines hochsichtbaren, unternehmerischen Bitcoin-Schatzunternehmens der ideale Weg wäre, um Ermittler auf eine falsche Fährte zu locken.

Fazit

Ob Back den ultimativen Bluff zieht oder einfach ein Cypherpunk-Pionier ist, der im Kreuzfeuer steht, Karpelès‘ Botschaft ist klar: Der Mythos von Satoshi Nakamoto ist für das Kryptowährungs-Ökosystem weitaus wertvoller als die Person hinter dem Pseudonym.