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Ehemaliger olympischer Snowboarder als mutmaßlicher Crypto-Verbrecherboss in Mexiko festgenommen

vor 2 Wochen
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Festnahme von Ryan James Wedding

Das FBI gab am Freitag bekannt, dass Ryan James Wedding, ein gesuchter Flüchtiger und ehemaliger olympischer Snowboarder, festgenommen wurde. Er steht im Verdacht, ein Drogen-Schmuggelimperium zu betreiben, das durch Kryptowährungen unterstützt wird. Wedding, ein kanadischer Staatsbürger, wurde 2024 vom US-Justizministerium beschuldigt, eine Kokainhandelsoperation zu leiten, die von Kolumbien über Mexiko in die Vereinigten Staaten verlief. Laut Staatsanwälten soll Wedding in diesem Zusammenhang auch zahlreiche Morde orchestriert haben.

Kryptowährungen und Drogenhandel

Das US-Justizministerium (DOJ) und das Finanzministerium haben behauptet, dass Wedding und seine Komplizen auf den Stablecoin Tether (USDT) angewiesen waren, um ihre kriminellen Aktivitäten zu finanzieren. Drogenläufer hätten QR-Codes verwendet, um Zahlungen für Kokain in USDT zu erhalten, so die Klage gegen Wedding. Der ehemalige Snowboarder, der Kanada bei den Olympischen Winterspielen 2002 vertrat, hielt sich lange Zeit versteckt in Mexiko auf.

Reaktionen und Konsequenzen

Nach mehr als einem Jahr der Verfolgung wurde Wedding gestern Abend im Land festgenommen, wie FBI-Direktor Kash Patel am Freitag mitteilte.

„Dies ist ein großer Tag für ein sichereres Nordamerika und die Welt, und eine Botschaft, dass diejenigen, die unsere Gesetze brechen und unseren Bürgern schaden, zur Rechenschaft gezogen werden“,

sagte Patel. Er fügte hinzu, dass Wedding derzeit vom FBI in die Vereinigten Staaten transportiert wird, um sich vor Gericht zu verantworten.

Ende 2024 beschlagnahmte das DOJ eine Tonne Kokain, Kryptowährungen im Wert von 3,2 Millionen Dollar und mehrere Schusswaffen, die mit Wedding und seinem angeblichen Drogenhandel in Verbindung standen. Kurz darauf verhängte das Finanzministerium Sanktionen gegen den ehemaligen Olympioniken, mehrere seiner Mitarbeiter und verwandte Unternehmen. Dazu gehörte ein Schmuckgeschäft in Toronto, das das Finanzministerium als Deckmantel zur Geldwäsche von Kryptowährungen aus Kokainverkäufen bezeichnete.

Belohnung und Ermittlungen

Die Festnahme von Wedding, einem der zehn meistgesuchten Flüchtigen des FBI, war lange Zeit eine Priorität der Behörde. Das FBI bot zunächst eine Belohnung von 10 Millionen Dollar für Informationen, die zur Festnahme des Flüchtigen führten; dieser Betrag wurde später auf 15 Millionen Dollar erhöht. Es ist noch unklar, ob Informationen aus dem Belohnungsprogramm zur Festnahme von Wedding führten oder ob die Geldprämie ausgezahlt wird. Ein Sprecher des FBI reagierte nicht sofort auf eine Anfrage von Decrypt zu diesem Thema.

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