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Epstein behauptete, Kontakt zu den Schöpfern von Bitcoin gehabt zu haben

vor 3 Tagen
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Einblicke in Jeffrey Epsteins E-Mails

Klassifizierte E-Mails aus der Dokumentenfreigabe des Justizministeriums enthüllen, dass Jeffrey Epstein bereits 2016 angab, direkten Kontakt zu den Schöpfern von Bitcoin gehabt zu haben. Eine E-Mail vom 13. Oktober 2016, die Epstein an die Empfänger Raafat Alsabbagh und Aziza Alahmadi sendete, diskutierte die Nutzung der Bitcoin-Technologie zur Schaffung einer Sharia-konformen digitalen Währung für den Nahen Osten.

Epsteins Behauptungen und deren Kontext

In der E-Mail erklärte er, dass er mit „einigen der Gründer von Bitcoin“ gesprochen habe, die „sehr begeistert“ von dem Projekt seien. Diese Behauptung bleibt unbestätigt, da der pseudonyme Schöpfer von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, nie öffentlich identifiziert wurde.

Frühere Dokumente des Justizministeriums zeigen, dass Epstein bereits im April 2013 Bitcoin-bezogene Materialien erhielt, als Boris Nikolic ihm eine Analyse von Tren Griffin weiterleitete, die die Eigenschaften von Bitcoin als Zahlungsmittel diskutierte.

Die schockierende E-Mail von 2016

Jeffrey Epsteins schockierende E-Mail von 2016 wurde kürzlich im Rahmen einer umfangreichen Veröffentlichung von etwa drei Millionen Dateien des Justizministeriums veröffentlicht. In dieser E-Mail schlägt er eine „Sharia“-konforme Fiat-Währung vor, die mit „In God We Trust“ für muslimische Bürger im Nahen Osten versehen ist. Epstein sprach zudem mit saudischen Royals über eine mögliche Zusammenarbeit.

Verbindungen zu Technologie und Finanzen

Die DOJ-Dateien zeigen, dass Epstein Verbindungen zu prominenten Persönlichkeiten aus Technologie und Finanzen pflegte, die aktiv an frühen Diskussionen über Kryptowährungen beteiligt waren. Eine E-Mail vom 31. Juli 2014 von Austin Hill an Epstein, die auch an Reid Hoffman und Joichi Ito gesendet wurde, äußerte Bedenken hinsichtlich des Starts von Stellar und dessen Beziehung zu Ripple. Hills E-Mail trug den Betreff „Stellar ist nicht so Stellar“ und warnte davor, dass Investoren, die sowohl Ripple als auch Stellar unterstützen, Konflikte innerhalb des Ökosystems schaffen könnten.

Analyse von Tren Griffin

Die Korrespondenz wurde an Hoffman, einen Mitbegründer von LinkedIn und prominenten Tech-Investor, sowie an Ito, der zu dieser Zeit Direktor des MIT Media Lab war, weitergeleitet. Die im April 2013 weitergeleitete E-Mail von Boris Nikolic enthielt eine Analyse von Tren Griffin, der ausführlich über die Verwendung von Bitcoin als Zahlungsmittel und dessen Beziehung zu Netzwerkeffekten schrieb. Griffins Analyse stellte fest, dass der Wert von Bitcoin von der Anzahl der Nutzer abhängt und dass das Asset keinen intrinsischen Wert über das hinaus hatte, was die Teilnehmer ihm zuwiesen.

Epsteins Vorschlag für neue Währungen

Epsteins Vorschlag von 2016 beschrieb die Schaffung von zwei neuen Währungen, einer Sharia-konformen, die für den internen Gebrauch unter Muslimen im Nahen Osten gedacht war. Die E-Mail schlug vor, dass die digitale Währung wie ein Dollar funktionieren würde, jedoch religiöse Compliance-Anforderungen einbeziehen würde.

Forschung und weitere Hinweise

Diese Dokumente sind Teil einer umfassenderen Veröffentlichung des Justizministeriums, die etwa drei Millionen Dateien zu Epsteins Mitarbeitern und Geschäftstätigkeiten enthält. Forscher untersuchen weiterhin die Sammlung nach weiteren Hinweisen auf die Beteiligung an Kryptowährungen.

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