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EZB sucht Experten zur Integration des digitalen Euro in die Zahlungsinfrastruktur

vor 10 Stunden
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Die Suche nach Experten für den digitalen Euro

Die Europäische Zentralbank (EZB) sucht Experten, die dabei helfen können, wie ein potenzieller digitaler Euro an Geldautomaten und Zahlungsterminals genutzt werden kann. Am Mittwoch veröffentlichte die EZB eine Ankündigung und öffnete die Bewerbungen für zwei Arbeitsströme innerhalb ihrer Regelwerk-Entwicklungsgruppe.

Arbeitsströme und ihre Schwerpunkte

Der erste Arbeitsstrom konzentriert sich auf Implementierungsspezifikationen für Geldautomaten- und Terminalanbieter, während der zweite an Zertifizierungs- und Genehmigungsrahmen für Zahlungslösungen arbeiten wird.

Experten, die den Arbeitsströmen beitreten, werden dazu beitragen, wie ein potenzieller digitaler Euro in bestehende Zahlungssysteme und -technologien integriert werden könnte, einschließlich Offline-Funktionalität und Interoperabilität mit Standards, die in ganz Europa verwendet werden. Die Arbeitsströme berichten an die Regelwerk-Entwicklungsgruppe, die Vertreter von Händlern, Zahlungsdienstleistern und Verbrauchern umfasst.

„Das derzeit in Entwicklung befindliche Entwurfsregelwerk wird ausreichend flexibel sein, um zukünftige Anpassungen zu berücksichtigen, und wird gemäß den Ergebnissen des legislativen Prozesses zum digitalen Euro aktualisiert. Eine mögliche Entscheidung des EZB-Direktoriums zur Ausgabe eines digitalen Euros würde erst nach der Annahme des Gesetzesvorschlags getroffen“, erklärte die EZB.

Frühere Ausschreibungen und Bedenken

Wie zuvor von crypto.news berichtet, hatte die EZB im letzten Jahr Anbieter für fünf Komponenten und Dienstleistungen nach einem ähnlichen Aufruf zur Bewerbung veröffentlicht, der 2024 veröffentlicht wurde. Der Bankenregulator hatte auch Ausschreibungen für Unternehmen veröffentlicht, die Technologielösungen und Komponenten im Bereich Alias-Abgleich, Betrugs- und Risikomanagement, Offline-Dienste und Software-Entwicklungskits anbieten könnten, unter anderem.

Während die EZB Fortschritte beim Rollout des digitalen Euros macht, hat sie weiterhin öffentliche Warnungen über die Risiken von Stablecoins ausgesprochen, die als einer der größten Wettbewerber zu jeder zentralen digitalen Währung angesehen werden. Die EZB befürchtet, dass, wenn euro-denominierte Stablecoins ernsthaft an Bedeutung gewinnen, dies die Wirksamkeit der Geldpolitik schwächen und die Finanzierungsbasis traditioneller Banken verringern könnte.