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Forscher schlägt vor, dass KI sich dezentralisieren könnte, während das Bitcoin-Mining industrialisiert wird

vor 3 Stunden
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Bitcoin und Künstliche Intelligenz: Ein Gegensatz in der Machtverteilung

Bitcoin und künstliche Intelligenz scheinen sich in entgegengesetzte Richtungen zu entwickeln, was die Verteilung ihrer Macht betrifft. Alex Thorn, Leiter von Galaxy Research, wies am Sonntag darauf hin, dass das Bitcoin-Mining, das einst auf einfachen Heimcomputern begann, mittlerweile größtenteils in riesigen industriellen Lagerhäusern mit spezialisierten Geräten stattfindet.

Im Gegensatz dazu könnte KI den umgekehrten Weg einschlagen. Während KI derzeit in großen, zentralisierten Rechenzentren betrieben wird, glaubt Thorn, dass der Fortschritt im Bereich Open Source die Kluft schließen könnte, da große Modelle an Grenzen in Bezug auf Speicher und Daten stoßen. „Wenn lokale Modelle immer kleiner, günstiger und effizienter werden, könnte KI zunehmend persönlich und auf Geräten verfügbar werden“, bemerkte er.

Marktentwicklung und Trends

Grand View Research schätzt, dass der globale Markt für Edge AI – Technologie, die lokal auf Geräten läuft, anstatt über eine zentrale Cloud – bis 2033 119 Milliarden Dollar erreichen wird. Dies stellt einen Anstieg von etwa 25 Milliarden Dollar dar, die für 2025 erwartet werden. Das Wachstum resultiert aus der Explosion verbundener Geräte und dem Bedarf an sofortiger Datenverarbeitung, die nicht auf einen entfernten Server angewiesen ist.

Marktanalysten von GVR führen diesen Schwung auf die Expansion des Internet der Dinge (IoT) zurück. Branchentrends zeigen einen „steigenden Fokus auf Datenschutz und lokalisierte Intelligenz am Netzwerkrand“, was es Unternehmen ermöglicht, Aufgaben zu automatisieren, ohne sensible Informationen an ein zentrales Hub zu senden.

Herausforderungen im Bitcoin-Mining

Ein separater Bericht der Krypto-Börse KuCoin am Freitag zeigte, dass es für Einzelpersonen schwieriger geworden ist, Bitcoin-Hardware zu besitzen, während sich die Standorte dieser Maschinen jedoch global ausbreiten. Hohe Strompreise in den Vereinigten Staaten haben das Mining in bestimmten Regionen unrentabel gemacht, wobei die Kosten für die Produktion einer einzigen Münze manchmal 100.000 Dollar übersteigen.

Betreiber suchen nun nach günstigeren Energiequellen in Ländern wie Äthiopien und Paraguay, wo Wasserkraft reichlich vorhanden ist. Ein solcher Schritt hilft, das Netzwerk zu schützen, indem sichergestellt wird, dass es nicht an die Politik oder Stromnetze nur eines oder zweier Nationen gebunden ist.

Laut KuCoin „verbessert diese Dezentralisierung der Mining-Power über verschiedene Kontinente hinweg die Sicherheit des Netzwerks, indem sie es weniger anfällig für politische oder umweltbedingte Schocks eines einzelnen Landes macht.“

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