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FSS fordert Dunamu zur Korrektur der Offenlegung zum Naver Financial-Deal auf

vor 2 Stunden
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Regulatorische Aufforderung an Dunamu

Die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde FSS hat Dunamu, den Betreiber der führenden Krypto-Börse Upbit, aufgefordert, „signifikante Auslassungen oder falsche Aussagen“ in einer Offenlegung über den geplanten umfassenden Aktienumtausch mit Naver Financial zu korrigieren. Diese Aufforderung erfolgt vor dem Hintergrund neuer Regeln für digitale Vermögenswerte, die die Struktur und den Zeitplan der Fusion gefährden könnten.

Probleme bei der Offenlegung

Laut dem lokalen Medium Money Today, zitiert von Coinness, konzentrierten sich die Probleme auf Abschnitte zu „zukünftigen Unternehmensrestrukturierungsplänen“ und „anderen wichtigen Angelegenheiten im Zusammenhang mit Investitionsentscheidungen“. Dunamu wird vorgeworfen, wichtige Risiken für die Aktionäre nicht ausreichend offengelegt zu haben, während das Unternehmen auf den Status einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Naver Financial hinarbeitet.

Details des Aktienumtauschs

Im Rahmen der im November 2024 erstmals genehmigten Dealstruktur plant Naver Financial, 100 % von Dunamu durch einen Aktienumtausch zu erwerben. Dieser würde bestehende Dunamu-Investoren in Naver Financial-Aktionäre umwandeln und den Upbit-Betreiber unter das Fintech-Dach von Naver integrieren. Laut einem Korrekturbericht von Naver Financial haben externe Bewerter das Unternehmenswertverhältnis zwischen den beiden auf 1 zu 3,064569 festgelegt. Frühere Berichterstattung von crypto.news bezifferte Dunamus implizite Bewertung auf etwa 10 Milliarden US-Dollar, während die Gesamtfusion auf rund 14,5 Milliarden US-Dollar geschätzt wurde.

Strategie und Zeitplan

Wie bereits in einem Artikel von crypto.news berichtet, wird die Verbindung als Teil einer Super-App-Strategie präsentiert, die die Zahlungsinfrastruktur von Naver Pay mit der Handelsengine von Upbit kombiniert. Dies würde der fusionierten Gruppe die Kontrolle über mehr als 70 % des Krypto-Volumens in Südkorea geben. Naver Financial hat den Zeitplan für den Aktienumtausch bereits um etwa drei Monate verschoben. Eine Aktionärsversammlung ist nun für den 18. August angesetzt, und der Abschluss wird für den 30. September erwartet, wie ein aktueller regulatorischer Bericht von crypto.news hervorhebt.

Regulatorische Herausforderungen

Naver gab an, den Zeitplan angepasst zu haben, um „Genehmigungsverfahren und Verbesserungen der Gesetze“ zu berücksichtigen. Wettbewerbsprüfungen bei der Korea Fair Trade Commission (KFTC), wichtige Änderungen der Aktionärsstruktur und sich entwickelnde Regeln für digitale Vermögenswerte haben alle Einfluss auf die Transaktion. Branchenkommentare in der Chosun Ilbo warnten, dass vorgeschlagene Beschränkungen für Großaktionäre in virtuellen Vermögensbörsen – die im Zusammenhang mit dem Digital Asset Basic Act Südkoreas diskutiert werden – Navers 100 % Kontrolle über Dunamu „unpraktikabel“ machen könnten, wenn Schwellenwerte so niedrig wie 15–20 % festgelegt werden.

Auswirkungen auf die Fusion

Dunamu-CEO Oh Kyoung-suk erklärte den Aktionären, dass, falls Obergrenzen auf „20 % für Einzelpersonen und 34 % für Unternehmen“ festgelegt werden, dies sowohl die 100 % Kontrolle von Naver Financial als auch die Großaktionäre betreffen werde. Er fügte jedoch hinzu, dass das Unternehmen „wie ursprünglich geplant fortfahren werde, unabhängig davon.“

Regulatorischer Neustart

Die Korrekturaufforderung erfolgt im Rahmen eines umfassenderen regulatorischen Neustarts, während Seoul sein Digital Asset Basic Act finalisiert. Dieses Rahmenwerk soll die Krypto-Regeln Südkoreas ab 2026 verankern. Wie in einem separaten Artikel von crypto.news detailliert beschrieben, führt der Entwurf eine verschuldensunabhängige Haftung für Betreiber digitaler Vermögenswerte ein, zwingt Stablecoin-Emittenten, mehr als 100 % Reserven bei segregierten Institutionen zu halten, und überträgt neue Durchsetzungs- und Aufsichtsbefugnisse auf Behörden wie die Financial Services Commission und die Bank of Korea.

Für Dunamu und Naver bedeutet dies, dass die Wirtschaftlichkeit und Governance der Fusion im Fadenkreuz von Regeln stehen, die noch verhandelt werden. Eigentumslimits, Reservemandate und strengere Offenlegungsstandards könnten die Transaktion gefährden oder neu bewerten. In diesem Sinne liest sich der Schritt der FSS, eine detailliertere Erklärung zu „zukünftigen Unternehmensrestrukturierungsplänen“ zu erzwingen, weniger als ein technisches Compliance-Problem und mehr als ein Stresstest dafür, wie die neue digitale Vermögensordnung Koreas eine dominante inländische Börse behandeln wird, die sich direkt mit einem Technologie-Zahlungsriesen verbinden möchte.