Gate Technology erhält PSD2-Lizenz
Gate Technology erhält von der Malta Financial Services Authority (MFSA) eine Lizenz als Zahlungsinstitut gemäß der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) der Europäischen Union. Dies wurde in einer offiziellen Mitteilung des Unternehmens bekannt gegeben. Mit dieser Lizenz positioniert sich Gate unter den wenigen krypto-nativen Unternehmen in Europa, die eine derartige regulatorische Genehmigung erhalten haben.
CEO Giovanni Cunti über die Lizenz
Giovanni Cunti, CEO von Gate Technology Ltd, erklärte, dass die Lizenz es dem Unternehmen ermöglicht, eine Infrastruktur zwischen der traditionellen Finanzwirtschaft und Web3 aufzubauen. Dadurch kann Gate konforme Zahlungslösungen für Kunden in ganz Europa bereitstellen. Cunti betonte, dass die Lizenz eine solide Grundlage für zukünftige Finanzdienstleistungen schafft und regulatorische Sicherheit für institutionelle sowie private Kunden auf dem europäischen Markt bietet.
Regulatorische Erfolge und Compliance-Strategie
Diese Entwicklung folgt auf die vorherigen regulatorischen Erfolge von Gate in Malta, wo das Unternehmen bereits eine Lizenz für Märkte in Krypto-Assets (MiCA) erhalten hat, um Austausch- und Verwahrungsdienste anzubieten. Gates Compliance-Strategie erstreckt sich über mehrere Jurisdiktionen, darunter Malta, Zypern, die Bahamas, Japan, Australien und Dubai.
Erweiterung der Zahlungsdienste
Die PSD2-Lizenz ermöglicht es Gate, Zahlungsdienste in der Europäischen Union durch das Passrecht zu erweitern. Dies erlaubt es dem Unternehmen, traditionelle Finanzmechanismen mit Web3-Anwendungen zu integrieren. Gate wurde 2013 gegründet und bedient weltweit über 49 Millionen Nutzer. Laut Unternehmensdaten gehört Gate.com zu den drei größten Krypto-Börsen weltweit nach Marktanteil.
In der Ankündigung wurde ein Haftungsausschluss erwähnt, der besagt, dass der Inhalt kein Angebot, keine Aufforderung oder Empfehlung darstellt und dass Gate Dienstleistungen für Nutzer aus eingeschränkten Regionen einschränken oder verbieten kann.