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IBM eröffnet Quantenhardware für Forscher, während die Bedrohung durch Bitcoin-Sicherheit besteht

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IBM erweitert den Zugang zu Quantencomputern

IBM erweitert den kostenlosen Zugang zu seinen Quantencomputern und bietet Forschern mehr Zeit mit leistungsstarker Hardware, um Experimente durchzuführen. Dies geschieht vor dem Hintergrund der drohenden Bedrohung durch zukünftige Fortschritte im Quantencomputing für die Kryptoindustrie. Das Unternehmen gab am Montag bekannt, dass es den IBM Quantum Open Plan aktualisiert hat, eine kostenlose Cloud-Plattform, die es jedem ermöglicht, Experimente auf echten Quantenmaschinen durchzuführen. Die Änderungen erhöhen die Laufzeitlimits, fügen neue Schulungsressourcen hinzu und ermöglichen den Zugang zu einem der fortschrittlicheren Prozessoren von IBM.

„Ab heute können Forscher im Open Plan, die innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten 20 Minuten Laufzeit nutzen, an einer speziellen einmaligen Promotion teilnehmen und 180 Minuten Laufzeit für die nächsten 12 Monate erhalten“, erklärte IBM in einer Mitteilung.

Der Open Plan von IBM gewährt den Nutzern normalerweise alle 28 Tage 10 Minuten Zeit auf einem Quantencomputer, was es Forschern ermöglicht, kleine Experimente durchzuführen, Algorithmen zu testen und einfache Quantenprogramme auszuprobieren.

Quantencomputing und Kryptoindustrie

Das Update erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Bitcoin-Entwickler darüber diskutieren, wie schnell Quantencomputing letztendlich die Kryptografie herausfordern könnte, die das Netzwerk sichert. IBM öffnet auch den Zugang zu seinem Heron R2-Prozessor, genannt ibm_kingston – ein fortschrittliches Quantensystem, das in der Lage ist, eine große Anzahl von Quantenoperationen schnell auszuführen und dabei die Fehlerraten relativ niedrig zu halten. Mit der erweiterten Laufzeit und dem Hardwarezugang können Forscher laut IBM anspruchsvollere Arbeitslasten durchführen, einschließlich hybrider Optimierungsalgorithmen, Fehlerbehebungsversuchen und anderer Forschung, die mit Quantencomputing verbunden ist.

Neue Schulungsressourcen und Fortschritte

IBM führt zudem einen Kurs ein, der sich auf die Planung von Forschungsprogrammen, die Identifizierung von Anwendungsfällen und die Sicherung von Forschungsfinanzierungen konzentriert. Im vergangenen Jahr berichtete IBM über eine Reihe von Fortschritten, die darauf abzielen, seine Quantensysteme zu skalieren. Im Oktober entkoppelten IBM-Forscher 120 Qubits in einen einzigen GHZ-Katzzustand und demonstrierten großangelegte Quantenverschränkung. Einen Monat später stellte das Unternehmen seinen 120-Qubit Nighthawk-Prozessor vor, zusammen mit einem Fahrplan, der auf einen verifizierten quantenmäßigen Vorteil abzielt, wenn ein Quantencomputer traditionelle Computer übertreffen kann, bevor das Ende von 2026 erreicht ist.

Diese Fortschritte sind Teil von IBMs umfassenderem Fahrplan, der darauf abzielt, Quantencomputer zu entwickeln, die stabil genug sind, um ihre eigenen Fehler zu korrigieren und komplexe Algorithmen ohne das Rauschen auszuführen, das derzeit Quanten Systeme einschränkt. Das Ziel ist es, diese Aufgaben bis Ende des Jahrzehnts zu erreichen.

„Quantencomputing mit offenem Zugang sollte nicht nur für Anfänger sein, die kleine Schaltungen ausführen“, sagte IBM. „Wir wollen sicherstellen, dass selbst ernsthafte Forscher echten Wert aus dem IBM Quantum Open Plan für ernsthafte Experimente und Machbarkeitsstudien ziehen können. Mit 180 Minuten Rechenzeit auf unserer Quantenhardware werden Sie dazu in der Lage sein.“

Risiken und Herausforderungen

Während Technologiegiganten wie IBM immer mehr in Quantencomputing investieren, schlagen Blockchain-Forscher Alarm über die damit verbundenen Risiken. Bitcoin-Entwickler haben kürzlich einen vorgeschlagenen Rahmen namens BIP 360 zur Bewältigung der Quantenbedrohung vorangetrieben, obwohl dieser noch einer formalen Überprüfung unterzogen werden muss.

„Die Diskussion darüber, ob Quanten real sind oder ob wir sie ernst nehmen sollten, ist etwas, mit dem ich mich nicht viel beschäftige, weil ich denke, dass die langfristige Realität dieses Argument führen wird“, sagte der Kryptograf und BIP 360 Mitautor Ethan Heilman gegenüber Decrypt. „Was wir versuchen zu tun, ist, die Menschen zu mobilisieren, die glauben, dass es wichtig ist, alles vorzubereiten – alle Probleme zu durchdenken und die Software bereit zu machen – denn bis es real wird, werden wir das Argument gewonnen haben und auch bereit sein, es umzusetzen“, fügte er hinzu.

Dennoch bleibt der Zeitrahmen für eine echte Bedrohung ungewiss. Ein aktueller Bericht von Ark Invest und der Bitcoin-Finanzdienstleistungsfirma Unchained besagt, dass Quantencomputing ein langfristiges Risiko für Bitcoin darstellt, jedoch kein unmittelbares, und weist darauf hin, dass die heutigen Quantenmaschinen weit unter der Fähigkeit liegen, die Kryptografie des Netzwerks zu brechen. IBM reagierte nicht sofort auf eine Anfrage von Decrypt.