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Indische Zentralbank unterstützt CBDCs und warnt globale Partner vor Risiken von Stablecoins

vor 2 Tagen
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Einführung der digitalen Zentralbankwährungen

Die Reserve Bank of India (RBI) hat die großen Volkswirtschaften dazu aufgerufen, sich auf die Entwicklung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) anstelle von Stablecoins zu konzentrieren. Ihrer Meinung nach stellen Stablecoins zunehmende Risiken für die finanzielle Stabilität und die monetäre Souveränität dar.

„Stablecoins sind zu einem wichtigen Bestandteil des Krypto-Asset-Ökosystems geworden, und ihre Bedeutung hat in bestimmten Jurisdiktionen zugenommen, insbesondere nach der Schaffung rechtlicher und regulatorischer Klarheit“, erklärte die RBI in ihrem jährlichen Finanzstabilitätsbericht, der am 31. Dezember veröffentlicht wurde.

Sie warnte jedoch, dass diese Vermögenswerte erhebliche Risiken für die finanzielle Stabilität schaffen können, aufgrund ihrer inhärenten Verwundbarkeiten.

„Da Stablecoins als alternative Form von Geld positioniert sind, ist es entscheidend zu erkennen, dass sie die grundlegenden Anforderungen, die von einem soliden Währungssystem erwartet werden – Einheitlichkeit, Elastizität und Integrität – nicht erfüllen“, fügte sie hinzu.

Unterschiede zwischen CBDCs und Stablecoins

Laut der Zentralbank bewahren CBDCs hingegen die Einheitlichkeit des Geldes und die Integrität des Finanzsystems, was sie als das überlegene monetäre Rahmenwerk für das digitale Zeitalter positioniert.

Für diejenigen, die es nicht wissen: CBDCs sind souverän unterstützte digitale Währungen, die von den Zentralbanken ihrer jeweiligen Länder ausgegeben und garantiert werden. Stablecoins hingegen sind so konzipiert, dass sie den Wert von Fiat-Währungen nachahmen, ohne die institutionelle Glaubwürdigkeit, regulatorische Aufsicht oder strukturellen Einschränkungen, die mit CBDCs verbunden sind.

Regulatorische Bedenken und Risiken

Eine Reihe von früheren Misserfolgen, bei denen Stablecoins ihren Bezug zum zugrunde liegenden Vermögenswert verloren haben, hat diese Bedenken weiter verschärft und das regulatorische Vertrauen untergraben.

„Das schnelle Wachstum von an Fremdwährungen gebundenen Stablecoins kann zu einer Währungsersetzung führen und die monetäre Souveränität eines Landes herausfordern, indem es die Übertragungskanäle der inländischen Geldpolitik schwächt“, warnte die RBI.

In der Zwischenzeit wurden die wahrgenommenen Vorteile von Stablecoins, wie Pseudonymität, niedrige Transaktionskosten und grenzüberschreitende Nutzung, von der Zentralbank eher als regulatorische Risiken denn als öffentliche Vorteile dargestellt.

„Die RBI plädiert daher nachdrücklich dafür, dass Länder digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) über privat ausgegebene Stablecoins priorisieren, um das Vertrauen in Geld aufrechtzuerhalten, die finanzielle Stabilität zu bewahren und eine Infrastruktur für zukünftige Zahlungen zu gestalten, die schneller, günstiger und sicherer ist.“

Fortschritte und Herausforderungen bei CBDCs

Die RBI argumentiert, dass CBDCs die gleichen Vorteile bieten oder sogar Stablecoins übertreffen können, während sie als „ultimatives Abrechnungsvermögen“ fungieren, das „der Anker für das Vertrauen in Geld bleiben kann.“ Die RBI arbeitet seit 2022 an der digitalen Rupie und verfolgt eine vorsichtige Haltung gegenüber Krypto-Assets, einschließlich Stablecoins.

Die Akzeptanz war jedoch schleppend, wobei die Reserve Bank of India bis Ende Juni 1 Million Einzelhandelsgeschäfte meldete. Dieser Meilenstein wurde nur erreicht, nachdem lokale Banken Anreize eingeführt und teilweise Gehälter von Mitarbeitern mit der staatlich ausgegebenen digitalen Währung gezahlt hatten.

Globale Perspektive

Weltweit war der Fortschritt ähnlich, wobei der Tracker des Atlantic Council feststellte, dass bisher nur drei CBDCs eingeführt wurden. Im Vergleich dazu ist der Markt für Stablecoins explodiert, da mehrere große Volkswirtschaften wie die Vereinigten Staaten und Europa spezielle regulatorische Rahmenbedingungen eingeführt haben, um Wachstum und Akzeptanz zu unterstützen.

Dies hat starkes Interesse von Finanzinstituten geweckt, die die Entwicklung und Nutzung von vollständig besicherten, konformen Stablecoins in der globalen Zahlungsinfrastruktur unterstützen.

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