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Kompromisssprache des CLARITY Acts zu Stablecoin-Erträgen unter Branchenprüfung

vor 4 Stunden
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Einführung

Die Kompromisssprache des Digital Asset Market Clarity Act zu Stablecoin-Erträgen hat sich unter den Stakeholdern der Krypto- und Bankenbranche in geschlossenen Sitzungen auf dem Capitol Hill verbreitet. Eine Markierung des Senate Banking Committee wird nun für die zweite Aprilhälfte angestrebt, obwohl der Text gemischte und in einigen Kreisen sogar feindliche Reaktionen hervorgerufen hat.

Der Tillis-Alsobrooks-Deal

Der Tillis-Alsobrooks-Deal zieht eine klare Linie: Plattformen dürfen keinen Ertrag – weder direkt noch indirekt – nur für das Halten eines Stablecoins anbieten. Belohnungen sind nur erlaubt, wenn sie an Benutzeraktivitäten gebunden sind, nicht an passive Guthaben. Der Rahmen gibt der SEC, CFTC und dem Finanzministerium zwölf Monate Zeit, um zu definieren, welche spezifischen Belohnungsprogramme zulässig sind.

„Der Kompromiss, an dem Senator Tillis und ich gearbeitet haben, ist einer, von dem wir glauben, dass er uns die Leitplanken geben wird, die uns helfen, Abhebungen zu verhindern“, sagte Senator Alsobrooks auf einem Gipfel der American Bankers Association.

Reaktionen der Bankenbranche

Die Position der Bankenbranche spiegelt existenzielle Bedenken wider. Analysten von Standard Chartered schätzten, dass eine unbefristete Ertragsregelung bis 2028 bis zu 500 Milliarden Dollar an Einlagen von traditionellen Banken in Stablecoin-Produkte umleiten könnte. Die Banken gewannen das zentrale Argument, das sie suchten: passiver Ertrag ist vom Tisch.

Uneinheitliche Reaktionen

Die Reaktion der Branche war jedoch alles andere als einheitlich. Als der Deal erstmals auftauchte, wurde das Marktstrukturgesetz als potenziell entscheidend für eines der folgenreichsten Krypto-Gesetzgebungsverfahren des Zyklus dargestellt. Aber der tatsächliche Text hat sich näher an die Position der Banken als an die frühere Kompromissdarstellung des Weißen Hauses bewegt. Coinbase teilte den Senatsmitarbeitern privat mit, dass es den Entwurf vom 23. März nicht akzeptieren könne. Auch Stripe hat Einspruch erhoben.

Das breitere institutionelle Interesse an regulierten Krypto-Produkten – von ETFs bis hin zu strukturierten Token – macht das Ergebnis des CLARITY Acts zu einer kritischen Variablen für die gesamte institutionelle Krypto-Pipeline im Jahr 2026.

Offene Themen

Der Text zu Stablecoin-Erträgen ist nicht das einzige offene Thema. Die Senate-Demokraten konzentrieren sich auf ethische Formulierungen, die Regierungsbeamte und deren Familien daran hindern, persönlich von Krypto-Beständen zu profitieren. DeFi-Bestimmungen und die potenzielle Anbindung der Deregulierung von Gemeinschaftsbanken an das Gesetz sind ebenfalls ungelöst.

Der Senat war nur bis zum 9. April in einer pro forma Sitzung und kehrt am 13. April zur vollen Sitzung zurück. Senator Bernie Moreno hat ausdrücklich erklärt, dass, wenn das Gesetz bis Mai nicht den gesamten Senat erreicht, die Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten möglicherweise vor dem Midterm-Wahlzyklus nicht vorankommt.

Der CLARITY Act wurde im Juli 2025 mit 294–134 im Repräsentantenhaus verabschiedet und hat im Januar 2026 den Landwirtschaftsausschuss des Senats passiert. Er tritt mit breiter Unterstützung in das Bankengremium ein – jedoch mit einer schwindenden Zeit, die kaum Raum für weitere substanzielle Überarbeitungen lässt.