Kritik an Cathie Woods Bitcoin-Prognose
Der kanadische Mining-Mogul Frank Giustra hat Cathie Wood, CEO von Ark Invest, scharf für ihre jüngste Bitcoin-Preisprognose kritisiert. Der pro-Gold-Milliardär verlieh ihr den „Preis für den dümmsten Grund, Bitcoin zu kaufen“, nachdem sie ihre neueste Prognose abgegeben hatte.
Woods Argumentation
In einem kürzlichen Podcast-Auftritt argumentierte Wood, dass das Weiße Haus plane, 1 Million Bitcoin für eine strategische Reserve der USA zu erwerben, um ein „lame duck“-Szenario zu vermeiden. Giustra, ein langjähriger Skeptiker der modernen Geldpolitik und ein Verfechter von Gold, wies diese Theorie als absurd zurück.
Zudem äußerte er sich kritisch über Woods Managementhistorie und bemerkte, dass
„es kein Wunder ist, dass sie die schlechteste Erfolgsbilanz an der Wall Street hat.“
Die strategische Bitcoin-Reserve
Wie von U.Today berichtet, stellte sich die sogenannte „strategische Bitcoin-Reserve“ als massive Enttäuschung heraus, da sie lediglich bedeutete, dass die USA aufhören würden, BTC zu verkaufen, anstatt tatsächlich neue Münzen zu kaufen. Wood hingegen glaubt, dass das Weiße Haus während der Zwischenwahlen 2026 politische Macht sichern wird.
„Außerdem scheint es, als ob es Zurückhaltung gab, tatsächlich Bitcoin für die strategische Reserve zu kaufen. Bisher ist es beschlagnahmt. Die ursprüngliche Absicht war, eine Million Bitcoin zu besitzen. Ich denke also tatsächlich, dass sie anfangen werden zu kaufen…“
Folgen für andere Regierungen
Bemerkenswerterweise ist Wood der Ansicht, dass andere Regierungen folgen müssen.
„Ich denke, wenn die USA tatsächlich sagen: ‚Okay, jetzt werden wir kaufen‘, wird das viele andere Regierungen dazu anregen, darüber nachzudenken. Wollen sie Geisel des Dollars und der US-Geldpolitik sein? Nein, das wollen sie nicht. Also legt etwas Bitcoin in eure Reserven,“
erklärte sie während des Podcasts.