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KuCoins EU-Tochter erhält MiCA-Lizenz in Österreich – Malta ausgeschlossen

vor 2 Tagen
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KuCoin erhält MiCA-Lizenz in der EU

Die große Kryptowährungsbörse KuCoin hat als neuestes Unternehmen eine Lizenz im Rahmen der Märkte für Krypto-Assets-Verordnung (MiCA) der Europäischen Union erhalten. Die europäische Tochtergesellschaft von KuCoin, KuCoin EU, wurde von der Finanzmarktaufsicht Österreich (FMA) mit einer MiCA-Lizenz ausgezeichnet, wie das Unternehmen in einer Erklärung gegenüber Cointelegraph am Freitag mitteilte. Diese Genehmigung ermöglicht es KuCoin EU, Krypto-Asset-Dienstleistungen in 29 Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) anzubieten, mit Ausnahme von Malta, so die Vertreter der Börse.

„Die Sicherung der MiCA-Lizenz für unsere lokale Einheit in Österreich ist ein entscheidender Meilenstein in KuCoins langfristiger Vertrauens- und Compliance-Strategie“, erklärte KuCoin-CEO BC Wong. Er fügte hinzu, dass der regulatorische Rahmen „einer der höchsten Standards weltweit“ sei.

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Die MiCA-Genehmigung von KuCoin folgt auf den Lizenzantrag, der Anfang 2025 eingereicht wurde, und kommt Monate nachdem mehrere Krypto-Asset-Anbieter (CASPs), darunter das in Österreich ansässige Bitpanda, bereits in anderen EU-Mitgliedstaaten eine MiCA-Genehmigung erhalten hatten. „Die Entscheidung, Österreich zu wählen, wurde hauptsächlich durch die zeitgerechte Umsetzung der begleitenden MiCA-Gesetze, das stabile und vorhersehbare regulatorische Umfeld sowie den großen Talentpool motiviert“, erklärte die Börse in einer Stellungnahme im Februar.

Neben KuCoin hat die FMA in Österreich auch MiCA-Lizenzen an fünf weitere CASPs vergeben: die krypto-freundliche Amina Bank, Bitpanda, Bybit, Cryptonow und FIOR Digital. „Dieser Meilenstein stärkt KuCoins Engagement für eine verantwortungsvolle globale Expansion“, sagte KuCoin-CEO Wong und fügte hinzu: „Compliance ist nicht nur eine regulatorische Verpflichtung – sie ist das Fundament unserer langfristigen Mission, sichere, innovative und zugängliche digitale Asset-Dienstleistungen für Nutzer weltweit bereitzustellen.“

Cointelegraph kontaktierte KuCoin für einen Kommentar zur Malta-Ausnahme, erhielt jedoch bis zur Veröffentlichung keine Antwort. Wie bereits erwähnt, hat Malta mehreren CASPs wie Blockchain.com und der von den Winklevoss-Zwillingen betriebenen Gemini-Börse mehrere MiCA-Lizenzen erteilt. Malta hat sich zudem als großer Gegner einer zentralisierten MiCA-Aufsicht innerhalb der EU hervorgetan, im Gegensatz zur Position von Mitgliedstaaten wie Frankreich.

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