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Metaplanet-CEO wehrt sich gegen Bedenken zur Transparenz der Bitcoin-Strategie

vor 4 Stunden
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CEO von Metaplanet weist Vorwürfe zurück

Der CEO von Metaplanet, Simon Gerovich, hat die Vorwürfe zurückgewiesen, dass das Unternehmen in seiner Bitcoin-Investitionsstrategie an Transparenz mangele. Diese Kritik wurde auf der Plattform X geäußert. In einer ausführlichen öffentlichen Stellungnahme ging Gerovich auf die Behauptungen ein, dass Metaplanet Käufe nicht offengelegt, den Optionshandel schlecht verwaltet und wichtige Finanzinformationen zurückgehalten habe. Er erklärte, die Vorwürfe seien irreführend und ignorierten bereits für die Aktionäre verfügbare Daten.

Reaktion auf anonymes Posting

Die Kommentare kamen, nachdem ein anonymes Posting das Unternehmen beschuldigte, Verluste zu verbergen und Bitcoin zu Marktspitzen mit Geldern der Aktionäre zu kaufen. Gerovich betonte, dass Metaplanet alle Bitcoin (BTC)-Käufe zum Zeitpunkt ihrer Durchführung konsequent bekannt gegeben habe. Zudem unterhält das Unternehmen ein öffentliches Dashboard, das Wallet-Adressen und Bestände in Echtzeit anzeigt. Laut Gerovich wurden vier Bitcoin-Käufe, die im September getätigt wurden, umgehend offengelegt, obwohl die Preise zu diesem Zeitpunkt nahe lokaler Höchststände lagen. Er erklärte, die Strategie des Unternehmens konzentriere sich nicht auf kurzfristiges Markttiming, sondern auf langfristige Akkumulation.

„Es ist einfach, sich hinter anonymen Konten zu verstecken, ohne Verantwortung zu übernehmen, andere zu kritisieren und einen Shitstorm auszulösen. Ich habe jedoch keine Bedenken, in der Öffentlichkeit für meine Aussagen und die Handlungen von Metaplanet Verantwortung zu übernehmen. Daher werde ich auf jede eingegangene Behauptung direkt antworten“, so Gerovich.

Kritik an Optionsaktivitäten

Gerovich wies auch die Kritik an den Optionsaktivitäten des Unternehmens zurück. Er erklärte, dass der Verkauf von Put-Optionen dazu diene, die effektiven Kosten für den Erwerb von Bitcoin durch Prämieneinnahmen zu senken. Als Beispiel nannte er den Verkauf eines Puts bei 80.000 USD mit einer Prämie von 10.000 USD, was den effektiven Kaufpreis auf 70.000 USD senken würde. Er argumentierte, dass dieser Ansatz den Aktionären in Zeiten hoher Volatilität zugutekomme. Der CEO sagte, diese Strategie habe den Bitcoin pro Aktie im Jahr 2025 um mehr als 500 % gesteigert, was nach wie vor der Hauptleistungsindikator des Unternehmens sei.

Bedenken hinsichtlich Finanzberichte

Gerovich ging auch auf Bedenken hinsichtlich der Finanzberichte von Metaplanet ein. Er sagte, die Nettogewinnzahlen spiegelten nicht genau die Leistung eines auf Bitcoin fokussierten Treasury-Unternehmens wider, aufgrund unrealisierten Bewertungsänderungen. Stattdessen verwies er auf den operativen Gewinn, der im Jahresvergleich stark gestiegen sei, als Beweis dafür, dass das Geschäft gesund bleibe. Verluste seien hauptsächlich buchhalterische Anpassungen bei langfristigen Bitcoin-Beständen, die das Unternehmen nicht verkaufen wolle.

Kreditpraktiken und Finanzierung

Zu den Kreditpraktiken sagte Gerovich, Metaplanet habe seine Kreditfazilität, Abrufungen und Sicherheitenbedingungen zum Zeitpunkt ihres Eintretens offengelegt. Er merkte jedoch an, dass die Identitäten der Kreditgeber und die genauen Zinssätze auf Wunsch der Gegenpartei zurückgehalten wurden. Er fügte hinzu, dass die Bedingungen günstig und vollständig gemäß den Offenlegungsregeln genehmigt seien.

Der CEO reagierte auch auf die Behauptungen, dass das Unternehmen ausschließlich auf die Finanzierung durch Aktionäre angewiesen sei. Er erklärte, er sei ein großer Aktionär und habe persönliche Mittel in das Unternehmen investiert. Zudem verwies er auf das Hotelgeschäft, das im Jahr 2025 solide Einnahmen und Gewinne verzeichnete, als Beweis dafür, dass Metaplanet weiterhin außerhalb von Krypto operiert. Gerovich schloss mit der Aussage, dass er weiterhin offen für direkte Fragen von Investoren sei und regelmäßig detaillierte Updates zu den Aktivitäten des Unternehmens veröffentlichen werde.

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