Michael Burry und Bitcoin für wohltätige Zwecke
Der Hedgefonds-Manager Michael Burry, der durch seine präzise Vorhersage der globalen Finanzkrise von 2008 weltberühmt wurde, hat öffentlich einen vielversprechenden wohltätigen Anwendungsfall für Bitcoin gelobt. In den sozialen Medien, wo Burry unter dem Benutzernamen Cassandra Unchained aktiv ist, unterstützte er Krypto-Spenden für „Little Wishes“, eine 501(c)(3) Non-Profit-Organisation, die sich der Erfüllung von Wünschen für chronisch und kritisch kranke hospitalisierte Kinder widmet.
„Bitcoin für Little Wishes ist ein sinnvoller Einsatz von $BTC“
sagte Burry in einem Post auf X.
Die Mission von Little Wishes
„Little Wishes“, die 2003 gegründet wurde, kann auf eine beeindruckende Erfolgsbilanz von über 36.000 erfüllten Wünschen in 46 Krankenhäusern in den Vereinigten Staaten zurückblicken. Die Organisation ermöglicht sowohl sofortige als auch laufende Wünsche, die von kleinen persönlichen Gegenständen bis hin zu Erlebnissen reichen, die Trost und Freude für Kinder bringen, die mit ernsthaften medizinischen Herausforderungen konfrontiert sind.
Akzeptanz von Bitcoin für Spenden
Die Non-Profit-Organisation bestätigte, dass Unterstützer Bitcoin direkt über eine spezielle Plattform auf Every.org spenden können, als Antwort auf Fragen zu Krypto-Spenden. Bitcoin wird oft wegen seiner Volatilität und der Nutzung für spekulative Investitionen kritisiert, aber dieser Fall zeigt, dass die Kryptowährung auch für wohltätige Zwecke eingesetzt werden kann. Die Akzeptanz von Bitcoin könnte neue Spenderdemografien erschließen, einschließlich jüngerer oder technikaffiner Beitragszahler, die möglicherweise digitale Währungen traditionellen Zahlungsmethoden vorziehen.
Burrys kritische Haltung gegenüber Bitcoin
Burry, der nach der Vorhersage der Subprime-Hypothekenkrise bekannt wurde, ist als langjähriger Kritiker der führenden Kryptowährung bekannt. Zuletzt äußerte er in einem Podcast im Dezember 2025 mit dem Autor Michael Lewis einige seiner direktesten öffentlichen Kommentare zu Bitcoin. Er bezeichnete die Vorstellung, dass Bitcoin auf 100.000 Dollar steigen könnte, als „lächerlich“ und fügte hinzu, dass es „nichts wert sei“. Der Held von „The Big Short“ erinnerte sogar an die berüchtigte niederländische Tulpenblase des 17. Jahrhunderts. Zuvor hatte er gewarnt, dass Leverage das Hauptproblem mit Krypto sei. Der aktuelle Post zeigt jedoch, dass er sich möglicherweise der führenden Kryptowährung öffnet.