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Polizei entdeckt 41 illegale Krypto-Mining-Maschinen in Malaysia

vor 19 Stunden
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Beschlagnahmung von Maschinen in Malaysia

Die malaysischen Behörden haben 41 Maschinen beschlagnahmt, die verdächtigt werden, in illegalen Kryptowährungs-Mining-Operationen eingesetzt zu werden. Dies geschah im Rahmen von drei koordinierten Razzien in Teluk Intan. Die Einsätze richteten sich gegen Standorte, die verdächtigt werden, Strom zu stehlen, um die Mining-Ausrüstung zu betreiben.

Details der Razzien

Der Polizeichef von Hilir Perak, Bakri Zainal Abidin, berichtete, dass die Beamten während der ersten Razzia in der Nacht des 9. Januar 24 Maschinen beschlagnahmten. Zwei nachfolgende Razzien, die früh am 10. Januar durchgeführt wurden, führten zur Beschlagnahme der verbleibenden 17 Maschinen an drei verschiedenen Standorten im Gebiet Teluk Intan. Zu diesem Zeitpunkt wurden keine Festnahmen vorgenommen.

Ermittlungen und rechtliche Aspekte

Die Ermittler arbeiten weiterhin daran, die Personen oder Syndikate hinter diesen Operationen zu identifizieren. Die Behörden untersuchen Beweise im Zusammenhang mit Sachschäden und dem Missbrauch der Stromversorgung, die beide Straftaten nach malaysischem Recht darstellen. Das Mining von Kryptowährungen ist in Malaysia nicht illegal, solange es auf legale Weise durchgeführt wird. Probleme entstehen jedoch, wenn Betreiber Strom stehlen oder Eigentum beschädigen, um ihre Mining-Rigs zu betreiben.

Illegale Stromversorgung und Sicherheitsrisiken

Die bei diesen Razzien beschlagnahmten Maschinen sollen mit illegalen Stromversorgungen verbunden gewesen sein. Unbefugte Operationen umgehen typischerweise Stromzähler oder zapfen direkt an Stromleitungen an. Dies ermöglicht es den Betreibern, die erheblichen Stromkosten zu vermeiden, die erforderlich sind, um Mining-Ausrüstung zu betreiben. Solche Praktiken stellen Diebstahl vom nationalen Stromnetz dar und verstoßen gegen das malaysische Recht.

Frühere Razzien und Sicherheitsrisiken

In den letzten Jahren haben die malaysischen Behörden zahlreiche Razzien gegen illegale Mining-Operationen in verschiedenen Bundesstaaten durchgeführt. Einige Einsätze führten zur Beschlagnahmung und Zerstörung von Tausenden von Maschinen. Die Polizei hat zuvor Dampframmen eingesetzt, um beschlagnahmte Geräte öffentlich zu zerstören, um potenzielle illegale Miner abzuschrecken.

„Illegales Krypto-Mining birgt erhebliche Sicherheitsrisiken, die über die rechtlichen Verstöße hinausgehen.“

Die Ausrüstung erzeugt erhebliche Wärme und benötigt geeignete Kühlsysteme sowie eine sichere elektrische Infrastruktur, um ordnungsgemäß zu funktionieren. Illegale Setups verfügen typischerweise nicht über diese wesentlichen Sicherheitsmaßnahmen. Überlastete elektrische Systeme können Brände auslösen, die sowohl die Betreiber als auch umliegende Immobilien gefährden. Die ständige Wärmeentwicklung und das Gewicht der Ausrüstung können strukturelle Schäden an den Gebäuden verursachen, die diese Operationen beherbergen. Mehrere Vorfälle in Malaysia und international haben zu elektrischen Bränden geführt, die mit unbefugten Mining-Aktivitäten in Verbindung stehen.