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Quantencomputing ist keine unmittelbare Bedrohung für Bitcoin, sagt Bitfinex – U.Today

vor 10 Stunden
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Bitfinex beruhigt die Bitcoin-Community

Bitfinex, eine führende Handelsplattform für digitale Vermögenswerte, hat die Community beruhigt und erklärt, dass die Bedrohung durch Quantencomputing kein unmittelbares Risiko für Bitcoin darstellt. In einem Update, das auf X geteilt wurde, betonte Bitfinex, dass die Herausforderungen durch Quantencomputing langfristig lösbar sind.

Die Herausforderungen des Quantencomputings

Besonders hervorzuheben ist, dass Bitfinex darauf hinweist, dass das Knacken der Bitcoin-Kryptografie einen extrem leistungsstarken Quantencomputer erfordern würde. Ein solcher Computer müsste Millionen stabiler Qubits besitzen und Shor’s Algorithmus in großem Maßstab ausführen können. Zudem müsste der Quantencomputer über einen längeren Zeitraum hinweg konsistent und fehlerfrei arbeiten, um die Kryptografie von Bitcoin zu brechen. Aktuell sind die bestehenden Quantenmaschinen jedoch weit von diesem Niveau entfernt.

Langfristige Lösungen und Vorbereitungen

Obwohl Quantencomputing also keine unmittelbare Bedrohung für Bitcoin darstellt, bleibt es ein langfristiges Ingenieurproblem, auf das das Ökosystem bereits vorbereitet ist. Der heutige Blogbeitrag beleuchtet die tatsächliche Exposition, bestehende Hardware-Lücken und Vorschläge wie BIP 360. Die erforderlichen Hardware-Barrieren, um diese Bedrohung zu realisieren, sind nach wie vor steil und übersteigen die Kapazitäten der heutigen Computer. Daher wird es ausreichend Zeit für Upgrades geben, um die Offenlegung öffentlicher Schlüssel on-chain zu minimieren.

Exposition und Vertrauen in die Sicherheit von Bitcoin

Im Allgemeinen sind Adressen, die zuvor Bitcoin ausgegeben haben, theoretisch in einem Quanten-Szenario exponierter. Diese Kapazitätslücke gibt Bitfinex das Vertrauen, dass Bitcoin vor Bedrohungen durch Quantencomputing sicher ist. Entwicklern wird genügend Zeit eingeräumt, um zu planen und geeignete Maßnahmen gegen Quantenbedrohungen zu ergreifen. Nach Schätzungen von Bitfinex bleibt die Bedrohung durch Quantencomputing ein fernes Risiko und kein akuter Notfall. Sollte es zu einer Bedrohung kommen, könnte diese frühestens in den 2030er bis 2040er Jahren spürbar werden.

Aktive Maßnahmen der Bitcoin-Community

In der Zwischenzeit bleibt die Bitcoin-Community aktiv. Bitfinex erklärte, dass Entwickler in der Community eine schrittweise Migration zu neuen Wallet-Typen planen, die die Offenlegung öffentlicher Schlüssel über längere Zeiträume vermeiden. Eine weitere Lösung könnte die Verwendung von gitterbasierten Signaturen sein. Zudem wird der Vorschlag BIP 360 in Betracht gezogen, der eine sicherere Struktur bietet und eine der Hauptangriffsflächen für Quantencomputing eliminiert. Diese Struktur würde als sichere Umgebung dienen, in der Bitcoin ohne Angst vor Bedrohungen operieren kann.

Fazit und positive Stimmung in der Community

Bitfinex versichert den Bitcoin-Nutzern, dass die Bedrohung durch Quantencomputing ein fernes Risiko bleibt und die Community sich darauf vorbereitet, ihr entgegenzuwirken. Daher besteht kein Grund zur Panik über diese theoretische Bedrohung. Der Mitbegründer von Strategy, Michael Saylor, ist ebenfalls der Meinung, dass Quantencomputing das führende digitale Asset nicht brechen, sondern stärken wird. Laut Saylor würde das Bitcoin-Netzwerk-Konsens wahrscheinlich zustimmen, das alte Protokoll einzufrieren, bevor die Bedrohung real wird. Insgesamt bleibt die Stimmung in der Mehrheit der Bitcoin-Community positiv und frei von Panik in Bezug auf Quantenbedrohungen.

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