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Ray Dalio warnt, dass Bitcoin Gold als Krisenasset nicht ersetzen kann

vor 9 Stunden
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Ray Dalios Skepsis gegenüber Bitcoin

Der milliardenschwere Investor Ray Dalio hat erneut betont, dass Bitcoin Gold nicht als zuverlässigen Wertspeicher ersetzen kann. In dem All-In-Podcast erklärte der Gründer von Bridgewater Associates:

„Es gibt nur ein Gold.“

Gold als etabliertes Reservevermögen

Dalio hob hervor, dass Gold das „am stärksten etablierte Geld“ und das zweitgrößte Reservevermögen ist, das von Zentralbanken weltweit gehalten wird. Im Gegensatz dazu fehlt Bitcoin die regulatorische Unterstützung und die Rückendeckung durch die Regierung.

Gründe für Skeptizismus

Dalio nannte mehrere wichtige Gründe für seinen Skeptizismus:

  • Erstens sieht er wenig Anreiz für Zentralbanken, Bitcoin langfristig zu halten.
  • Zweitens bewegt sich Bitcoin oft im Gleichklang mit Technologiewerten, was es anfällig für Marktdruck macht, da Investoren gezwungen sein könnten, andere Bestände zu liquidieren.
  • Dalio wies auch auf Datenschutzbedenken hin und bemerkte, dass alle Bitcoin-Transaktionen nachverfolgt werden können.
  • Darüber hinaus wies er auf das theoretische Risiko hin, das durch Quantencomputing entsteht und die kryptografische Sicherheit des Netzwerks gefährden könnte.

Investitionsvorschläge und Marktveränderungen

Im Juli 2025 schlug Dalio vor, bis zu 15 % eines Portfolios in Bitcoin oder Gold zu investieren, um das Risiko angesichts der steigenden US-Verschuldung und der Währungsabwertung auszugleichen. Allerdings hat sich die Landschaft verändert. Bitcoin ist seit seinem Höchststand im Oktober um mehr als 45 % gefallen und wird derzeit bei etwa 71.220 $ gehandelt, während Gold um über 30 % auf 5.120 $ gestiegen ist. Diese Divergenz unterstreicht, dass Gold sich während geopolitischer und wirtschaftlicher Turbulenzen anders verhält als Kryptowährungen.

Globale Ordnung und reale Vermögenswerte

Dalio hob kürzlich hervor, dass die globale Ordnung, die auf der Dominanz der USA basiert, „zerfallen“ ist. Er empfiehlt, sich in Zeiten von Währungsschwäche und Schuldenkrisen auf reale Vermögenswerte wie Gold zu konzentrieren, während er gleichzeitig die Eigenschaften von Bitcoin als hartes Geld anerkennt. Dennoch bleibt er skeptisch, ob Bitcoin die Zuverlässigkeit von Gold in Krisenzeiten erreichen kann.

Warnungen und historische Perspektiven

Dalios Ansichten spiegeln Warnungen anderer prominenter Investoren wider, doch die Geschichte zeigt, dass solche vorsichtigen Signale oft mit Einstiegszeitpunkten für langfristige Bitcoin-Investoren zusammenfallen. Interessanterweise ist das Argument des Quantencomputings nicht einzigartig für Bitcoin; die meisten modernen Finanzsysteme, einschließlich der Goldhandelsplattformen, teilen ähnliche kryptografische Schwachstellen.

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