Unterstützung für den Marktstrukturvorschlag
Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, hat sich hinter den Marktstrukturvorschlag von Senator Tim Scott gestellt und bezeichnete ihn als „massiven Schritt nach vorne“ für die Kryptowährungsbranche. Seine Unterstützung basiert auf den jahrelangen Erfahrungen von Ripple mit regulatorischer Unklarheit.
„Ripple (und ich) wissen aus erster Hand, dass Klarheit das Chaos übertrifft, und der Erfolg dieses Gesetzentwurfs ist der Erfolg von Krypto,“
erklärte er.
Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen
Wie U.Today berichtet, hat der Gesetzentwurf kürzlich insgesamt 137 Änderungen erfahren, und es finden intensive Debatten hinter verschlossenen Türen statt. Garlinghouse deutete an, dass das Unternehmen „am Tisch bleibt“ und nicht einfach abhaut. Er ist optimistisch, dass Probleme durch den Markierungsprozess gelöst werden können.
Kritik und Absage der Markierungsberatung
Garlinghouse lobte den Gesetzentwurf dafür, endlich „brauchbare Rahmenbedingungen für Krypto zu schaffen, während gleichzeitig die Verbraucher geschützt werden.“ Der Bankenausschuss des Senats hat jedoch offiziell die für morgen geplante Markierungsberatung zur Marktstruktur abgesagt. Diese Entscheidung folgt einem öffentlichen Aufstand von Coinbase, dessen CEO Brian Armstrong sich gegen den Gesetzentwurf ausgesprochen hat. Die Gesetzgeber waren nicht bereit, mit einem Gesetzentwurf fortzufahren, der in der letzten Minute als toxisch wahrgenommen wurde. Die Flut von Änderungen konnte die Kluft zwischen der Anti-Stablecoin-Bankenlobby und der Krypto-Lobby nicht überbrücken. Es ist wahrscheinlich, dass die Mitarbeiter des Senats sich nun zu geschlossenen Verhandlungen zurückziehen werden.