Crypto Prices

Russlands Krypto-Gesetzgeber erklärt Bitcoin für „zum Scheitern verurteilt“

vor 3 Stunden
1 minuten gelesen
1 ansichten

Anatoly Aksakovs Skepsis gegenüber Bitcoin

Anatoly Aksakov, ein hochrangiger russischer Gesetzgeber, der an der Gestaltung der Kryptowährungsregeln des Landes mitgewirkt hat, erklärte, Bitcoin sei „zum Scheitern verurteilt, früher oder später“. Er argumentierte, dass die Kryptowährung durch nichts Greifbares gedeckt sei. In einem Gespräch mit der Parlamentszeitung Russlands beschrieb Aksakov Bitcoin als „eine Art Hype“ und stellte fest, dass der Wert der Kryptowährung durch Spekulation und nicht durch wirtschaftliche Grundlagen bestimmt werde.

Marktentwicklung und Prognosen

Seine Kommentare fanden am Dienstag breite Verbreitung, während die Krypto-Märkte nach einem starken Verkaufsdruck zu Beginn des Jahres 2026 weiterhin volatil blieben. Aksakovs Äußerungen fielen zusammen mit anderen Stimmen, die in denselben Berichten negative Szenarien für Bitcoin skizzierten, einschließlich der Prognose, dass die Preise im nächsten Jahr auf etwa 40.000 Dollar fallen könnten.

Regulierung und rechtlicher Rahmen

Er nutzte die Debatte, um seinen langjährigen Skeptizismus gegenüber Bitcoins Rolle als Geld zu bekräftigen, während Russland weiterhin die Nutzung von Kryptowährungen für alltägliche Zahlungen einschränkt. Dennoch konzentrierte sich seine Warnung auf die langfristige Beständigkeit von Bitcoin und nicht darauf, ob die Russen weiterhin Krypto-Assets handeln oder halten werden.

Während Aksakov die Grundlagen von Bitcoin in Frage stellte, treibt Russland einen umfassenderen rechtlichen Rahmen für Krypto-Aktivitäten voran. Beamte verweisen auf einen regulatorischen Meilenstein, der für den 1. Juli 2026 festgelegt ist. Diese Entwicklungen spiegeln eine politische Linie wider, die den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen unter Aufsicht erlaubt, während ein Verbot für inländische Zahlungen aufrechterhalten wird und Kryptowährungen als eine Art Devisen-Asset behandelt werden.

Finanzielle Innovationen

Der Wandel zeigt sich auch im Finanzwesen: Russlands größter Kreditgeber, die Sberbank, teilte Reuters mit, dass sie plant, Krypto-gestützte Kredite für Unternehmenskunden anzubieten und bereit ist, mit der Zentralbank zu kooperieren, während die Regeln Gestalt annehmen.