Keine Begnadigung für Sam Bankman-Fried
Das Weiße Haus hat bekräftigt, dass der ehemalige FTX-CEO Sam Bankman-Fried keine präsidiale Begnadigung erhalten wird, obwohl der in Ungnade gefallene Krypto-Gründer Präsident Donald Trump öffentlich durch eine umfassende Social-Media-Kampagne umwirbt. Ein Sprecher des Weißen Hauses wiederholte gegenüber den Medien, dass Trump keine Pläne hat, Bankman-Fried Gnade zu gewähren, und verdeutlichte damit die Haltung des Präsidenten.
Bankman-Frieds Aktivitäten und Einflussversuche
Bankman-Fried, der eine 25-jährige Haftstrafe wegen Betrugs und Verschwörung im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch seiner Kryptowährungsbörse FTX verbüßt, hat in den letzten Wochen Plattformen wie X genutzt, um sich mit Trumps Politik zu identifizieren, den Richter zu kritisieren, der ihn verurteilt hat, und sich gegen seine rechtlichen Gegner zu äußern. Die Botschaft, die weithin als Versuch interpretiert wird, Trumps Überlegungen zur Begnadigung zu beeinflussen, umfasst auch Lob für konservative Anliegen und eine Abwertung der Biden-Administration.
Unter Biden wurden Unternehmen ins Ausland gedrängt, während sie nun wieder in Amerika willkommen sind. Die übermäßige Regulierung durch die Demokraten führt dazu, dass Lizenzen gefordert, aber nicht ausgegeben werden. Unternehmen konnten buchstäblich nicht in Amerika operieren.
Trumps feste Position
Trotz dieser Bemühungen bleibt Trumps Position fest. Im Januar erklärte der Präsident, dass Bankman-Fried nicht zu den Personen gehört, die er begnadigen wollte – eine Liste, die auch andere hochkarätige Persönlichkeiten wie den ehemaligen Senator von New Jersey, Robert Menendez, und Venezuelas Nicolás Maduro ausschließt. Die Erklärung des Weißen Hauses bekräftigte diese Haltung und deutete darauf hin, dass die öffentlichen Annäherungen des FTX-Gründers Trumps Ansatz zur Begnadigung nicht verändert haben.
Wandel der politischen Loyalität
Bankman-Frieds Wendung zu Trump steht im starken Kontrast zu seiner früheren Rolle als bedeutender Spender der Demokratischen Partei vor dem Zusammenbruch von FTX. Der Tonwechsel wurde von einer verstärkten Aktivität über verschiedene soziale Medien begleitet, wobei Kritiker die Kampagne als ineffektive „Sockenpuppen“-Aktion abtun. Der Präsident hat mehreren Personen aus der Kryptowelt Begnadigungen gewährt, darunter dem Binance-Gründer Changpeng Zhao und der Führung von BitMEX. Dennoch betrachten Berater und politische Beobachter Bankman-Frieds Versuch als unwahrscheinlich, erfolgreich zu sein, angesichts seines umstrittenen Rufs und der Schwere seiner Vergehen.