Neue Richtlinien der SEC für die Kryptowährungsbranche
Die United States Securities and Exchange Commission (SEC) hat am Dienstag umfassende Richtlinien für die Kryptowährungsbranche veröffentlicht. Der SEC-Vorsitzende Paul Atkins erklärte, dass „die meisten Krypto-Assets“ nicht als Wertpapiere betrachtet werden.
Klare Unterscheidungen und Definitionen
Die Richtlinien bieten klare Unterscheidungen darüber, welche Arten von Vermögenswerten nicht die Definition von Wertpapieren erfüllen und was einen Vermögenswert als Investitionsvertrag qualifiziert. Darüber hinaus wird in den Richtlinien festgestellt, dass das Mining von Protokollen (wie bei Bitcoin), Staking sowie Krypto-Airdrops – also Token, die an Nutzer und Mitwirkende eines Protokolls verteilt werden – diese Definition nicht erfüllen.
„Nach mehr als einem Jahrzehnt der Unsicherheit wird diese Auslegung den Marktteilnehmern ein klares Verständnis darüber vermitteln, wie die Kommission Krypto-Assets unter den Bundeswertpapiergesetzen behandelt. Das ist es, was Regulierungsbehörden tun sollten: klare Linien in klaren Begriffen ziehen“, sagte Atkins in einer Erklärung.
„Es erkennt auch an, was die frühere Verwaltung nicht anerkennen wollte – dass die meisten Krypto-Assets selbst keine Wertpapiere sind“, fuhr er fort. „Und es spiegelt die Realität wider, dass Investitionsverträge enden können. Dieser Schritt dient als wichtige Brücke für Unternehmer und Investoren, während der Kongress daran arbeitet, parteiübergreifende Gesetze zur Marktstruktur voranzubringen, die ich in naher Zukunft gemeinsam mit dem Vorsitzenden der CFTC, Rostin Behnam, umsetzen möchte.“
Hinweis des Herausgebers: Diese Geschichte ist aktuell und wird mit weiteren Informationen aktualisiert.