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SEC und CFTC starten Project Crypto neu, um die Aufsicht über digitale Vermögenswerte in den USA zu verbessern

vor 5 Tagen
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Krypto-Regulierungsbehörden drängen auf dringende Gesetze

Die Krypto-Regulierungsbehörden drängen den Kongress auf dringende Gesetze zur Marktstruktur, während die SEC und die CFTC Project Crypto neu starten, um die On-Chain-Aufsicht zu koordinieren und bestehende Lücken zu schließen. Der Vorsitzende der Securities and Exchange Commission (SEC), Paul S. Atkins, forderte den Kongress auf, umgehend Gesetze zur Marktstruktur für Kryptowährungen zu verabschieden. Gleichzeitig kündigten die Bundesregulierungsbehörden einen koordinierten Ansatz zur Aufsicht über digitale Vermögenswerte an. Der Vorsitzende der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), Michael S. Selig, schloss sich der SEC an, um Project Crypto am 29. Januar 2026 neu zu starten, wie aus Erklärungen beider Behörden hervorgeht.

Gemeinsame Initiative zur Aufsicht

Die gemeinsame Initiative zielt darauf ab, die Aufsicht von SEC und CFTC in Einklang zu bringen, da die Märkte für digitale Vermögenswerte zunehmend auf Blockchain-Netzwerken operieren. Diese Ankündigung erfolgt, während die Gesetzgeber über parteiübergreifende Krypto-Gesetze debattieren, die die Marktstruktur betreffen. Atkins und Selig erklärten in ihrer gemeinsamen Stellungnahme, dass regulatorische Klarheit sowohl gesetzgeberische Maßnahmen als auch eine koordinierte Umsetzung durch die Bundesbehörden erfordere.

Project Crypto und regulatorische Klarheit

Project Crypto wurde als ein Programm beschrieben, das die US-Märkte auf den Handel und die Abwicklung von digitalen Vermögenswerten vorbereiten soll. Die Regulierungsbehörden betonten, dass die Krypto-Märkte „on-chain“ gegangen sind, was die Behörden zwingt, ihre Aufsichtsrahmen und Überwachungsfähigkeiten zu modernisieren. Die Initiative zielt darauf ab, eine koordinierte Regulierung über die Behörden hinweg zu etablieren.

„Unklare Regeln und durchsetzungsorientierte Ansätze haben Innovationen eingeschränkt und die Möglichkeiten für Investoren limitiert.“

Die Vorsitzenden argumentierten, dass sie klare regulatorische Rahmenbedingungen und eine konsistente Durchsetzung forderten. Selig und Atkins schlugen vor, dass die Regulierungsbehörden neue Anforderungen sequenzieren sollten, anstatt mehrere Verpflichtungen gleichzeitig aufzuerlegen, um den Marktteilnehmern, die konform handeln, entgegenzukommen.

Regulatorischer Ansatz und Herausforderungen

Die Erklärung umreißt einen regulatorischen Ansatz mit einer „minimal effektiven Dosis“, wobei die Regeln auf wesentliche Risiken fokussiert und in der gesetzlichen Autorität verankert sind. Die Vorsitzenden wiesen darauf hin, dass fragmentierte Aufsicht regulatorische Lücken in On-Chain-Märkten schafft, in denen Handels-, Clearing-, Abwicklungs- und Verwahrungsfunktionen oft integriert sind. Jurisdiktionale Trennungen zwischen den Behörden führen zu doppelten Anforderungen, die die Effizienz und regulatorische Klarheit verringern.

Project Crypto zielt darauf ab, regulatorische Konflikte zu beseitigen, indem Definitionen zwischen den Behörden in Einklang gebracht, Aufsichtspflichten koordiniert und der Datenaustausch zwischen den Regulierungsbehörden ermöglicht wird. Das Ziel ist es, zu verhindern, dass Unternehmen doppelte Registrierungen für ähnliche Produkte durchlaufen müssen.

Globale Wettbewerbsbedingungen und gesetzgeberische Maßnahmen

Die Vorsitzenden warnten, dass globale Jurisdiktionen um die Anwerbung von Aktivitäten im Bereich digitaler Vermögenswerte konkurrieren, wobei einige leichtere regulatorische Rahmenbedingungen umsetzen, während andere Einschränkungen auferlegen, die die Marktentwicklung verlangsamen könnten. Sie argumentierten, dass übermäßig restriktive Regulierung Innovationen in andere Jurisdiktionen treiben könnte.

Atkins forderte den Kongress auf, das CLARITY-Gesetz und umfassendere Gesetze zur Marktstruktur zu verabschieden und nannte gesetzgeberische Maßnahmen dringend. Er sprach sich auch dafür aus, den Zugang zu Krypto-Vermögenswerten in Altersvorsorgekonten zu erweitern. Beide Vorsitzenden erklärten, dass gesetzgeberische Maßnahmen von koordinierten Umsetzungsplänen begleitet werden müssen, um regulatorische Klarheit zu schaffen.

Anpassung an neue Technologien

Die Erklärung betonte, dass die Regulierungsbehörden die Regeln an neue Technologien anpassen sollten, anstatt veraltete Rahmenbedingungen anzuwenden, wobei der Fokus auf wesentlichen Risiken liegt. Registrierung, Offenlegung, Verwahrung, Clearing und Überwachung wurden als kurzfristige Prioritätsbereiche identifiziert. Die Initiative setzt den Kongress unter Druck, gesetzliche Rahmenbedingungen für die Märkte für digitale Vermögenswerte zu schaffen, wobei die Vorsitzenden anmerken, dass eine koordinierte regulatorische Umsetzung auf den Fortschritt der Gesetzgebung folgen würde.

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