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Senat-Demokraten fordern Finanzministerium und DOJ auf, Binance wegen möglicher Verstöße gegen Sanktionen und Geldwäschekontrollen zu untersuchen

vor 15 Stunden
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Überprüfung von Binance durch US-Senatoren

Die Demokraten im US-Senat haben am 27. Februar das Finanzministerium und das Justizministerium aufgefordert, zu prüfen, ob Binance effektive Kontrollen gegen illegale Finanzierungen und Verstöße gegen Sanktionen aufrechterhält. In einem an Finanzminister Scott Bessent und Generalstaatsanwältin Pamela Bondi gesendeten Schreiben forderten die Senatoren eine zügige und umfassende Überprüfung der Anti-Geldwäsche- und Sanktionenkontrollsysteme der Krypto-Börse.

Bedenken hinsichtlich illegaler Transaktionen

Die Senatoren äußerten Bedenken, dass Binance möglicherweise versäumt hat, Transaktionen zu verhindern, die mit sanktionierten Akteuren verbunden sind. Sie verlangten eine Antwort, in der dargelegt wird, welche Schritte die Behörden zu unternehmen gedenken und ob Binance weiterhin seinen früheren rechtlichen Verpflichtungen nachkommt. Sie setzten eine Frist bis zum 13. März für die Abteilungen, um zu antworten.

Das Schreiben verwies auf aktuelle Berichte, die behaupteten, dass große Mengen digitaler Vermögenswerte über Binance an mit dem Iran verbundene Entitäten geflossen seien.

Laut den Gesetzgebern identifizierte das Compliance-Personal Transaktionen im Gesamtwert von etwa 1,7 Milliarden Dollar, die mit iranischen Akteuren verbunden waren, einschließlich Gruppen, die mit dem Islamischen Revolutionsgarten und den Houthis in Verbindung stehen. Darüber hinaus verwiesen die Senatoren auf Behauptungen, dass ein Anbieter von Binance etwa 1,2 Milliarden Dollar an Transaktionen mit iranisch verbundenen Entitäten bearbeitet habe.

Vorwürfe und Compliance

Sie zitierten auch Vorwürfe, dass mehr als 1.500 Konten, die mit iranischen Nutzern verbunden sind, die Plattform trotz der US-Sanktionen genutzt hätten. Das Schreiben äußerte zudem Bedenken, dass Binance möglicherweise Aktivitäten im Zusammenhang mit der Umgehung russischer Sanktionen erleichtert hat.

Die Gesetzgeber schrieben, dass diese Behauptungen, falls sie zutreffen, auf erhebliche Schwächen in den Sanktionenkontroll- und Überwachungssystemen des Unternehmens hindeuten. Die Senatoren hinterfragten auch, ob Binance weiterhin die Bedingungen seiner Vergleichsvereinbarungen von 2023 mit US-Behörden einhält.

Im November 2023 einigten sich Binance und sein Gründer darauf, Anklagen im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Anti-Geldwäsche- und Sanktionengesetze zu klären, indem sie Milliarden an Strafen zahlten und eine fortlaufende Compliance-Überwachung akzeptierten.

Die Gesetzgeber forderten das Finanzministerium und das DOJ auf zu prüfen, ob Binance seine Verpflichtungen aus diesen Vereinbarungen eingehalten hat. Sie verlangten auch Informationen über mögliche interne Vergeltungsmaßnahmen gegen Compliance-Mitarbeiter, die potenzielle Verstöße identifiziert haben könnten.

Schlussfolgerung

Das Schreiben betonte, dass eine strenge Durchsetzung von Sanktionen und Anti-Geldwäsche-Gesetzen für die nationale Sicherheit der USA von entscheidender Bedeutung bleibt. Die Senatoren drängten die Bundesbehörden, sicherzustellen, dass Krypto-Plattformen, die global tätig sind, denselben Standards folgen, die auch für traditionelle Finanzinstitute gelten.