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Senator Ron Wyden fordert den Kongress auf, die Schutzmaßnahmen für Blockchain-Entwickler im CLARITY Act beizubehalten

vor 2 Tagen
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Einführung

Senator Ron Wyden hat die Führung des Senats aufgefordert, die rechtlichen Schutzmaßnahmen für nicht-treuhänderische Blockchain-Entwickler im CLARITY Act beizubehalten, während die Verhandlungen über das Gesetz zur Marktstruktur für Kryptowährungen fortgesetzt werden. In einem Schreiben an den Mehrheitsführer des Senats, John Thune, und den demokratischen Führer des Senats, Charles Schumer, forderte Wyden die Kongressführer auf, Abschnitt 604, bekannt als Blockchain Regulatory Certainty Act (BRCA), in jeder zukünftigen Version des CLARITY Act zu erhalten.

Details des BRCA

Der BRCA, der ursprünglich von den Senatoren Cynthia Lummis und Ron Wyden Anfang dieses Jahres eingebracht wurde, wurde in den CLARITY Act integriert und würde klarstellen, dass nicht-treuhänderische Softwareentwickler nach Bundesrecht nicht als Geldübermittler gelten. Wyden bleibt der einzige demokratische Mitunterzeichner des Gesetzes. In dem Schreiben erklärte Wyden, dass die Bestimmung der Strafverfolgung ermöglichen würde, sich auf nicht-lizenzierte Geldübermittler zu konzentrieren, während sie den Softwareentwicklern rechtliche Sicherheit gibt. Er argumentierte, dass die Formulierung mit der bestehenden Politik des US-Justizministeriums und des Financial Crimes Enforcement Network übereinstimmt, anstatt neue Ausnahmen zu schaffen.

„Die Bestimmung enthält auch eine vernünftige Ausnahme, dass alle nicht-treuhänderischen Entwickler, die dabei erwischt werden, Gelder zu übertragen oder zu verwenden, die aus illegalen Aktivitäten stammen, nicht geschützt sind“, schrieb Wyden und fügte hinzu, dass der Vorschlag sicherstellen würde, dass kriminelle Akteure zur Verantwortung gezogen werden, während neutrale Softwareentwickler nicht als Finanzintermediäre behandelt werden.

Kontroversen und Diskussionen

Die Haftung der Entwickler bleibt seit Monaten eines der umstrittensten Themen des Marktstrukturgesetzes des Senats. Im März wies Senatorin Lummis Bedenken des Krypto-Anwalts Jake Chervinsky zurück, dass Titel 3 des Senatsentwurfs einige nicht-treuhänderische Entwickler weiterhin den Regeln für Geldübermittler aussetzen könnte. Lummis erklärte, dass parteiübergreifende Überarbeitungen die Gesetzgebung „zum stärksten Schutz für DeFi und Entwickler, der jemals erlassen wurde“, machen würden, und forderte die Gesetzgeber auf, den CLARITY Act zu verabschieden, damit diese Schutzmaßnahmen in Kraft treten können.

Einen Monat später sagte Lummis, dass sie an zusätzlichen Änderungen arbeite, um den Schutz für nicht-geldüberweisende Entwickler zu stärken und gleichzeitig die Fähigkeit der Strafverfolgung zu bewahren, kriminelle Akteure zu verfolgen. Sie erwähnte auch, dass die Diskussionen die Klärung beinhalteten, wie Unterstützung bei illegalen Aktivitäten interpretiert werden sollte und ob Schutzfristen für neu gestartete Protokolle gelten sollten. Das US-Justizministerium hat ebenfalls einen ähnlichen Durchsetzungsansatz signalisiert. Der amtierende Generalstaatsanwalt Todd Blanche hatte zuvor erklärt, dass Entwickler, die nicht in kriminelle Handlungen verwickelt sind, nicht strafrechtlich verfolgt werden würden, wobei der Fokus der Durchsetzung auf denjenigen liegt, die direkt an illegalen Aktivitäten teilnehmen.

Unterstützung und Bedenken

Branchenverbände haben Abschnitt 604 unterstützt und argumentiert, dass er die rechtliche Unsicherheit für Open-Source-Softwareentwickler verringern und Blockchain-Projekte davon abhalten würde, ins Ausland zu ziehen. Gleichzeitig haben einige Strafverfolgungsorganisationen und religiöse Führer gewarnt, dass die Maßnahme die Bemühungen zur Untersuchung von Menschenhandel und anderen Finanzverbrechen schwächen könnte.

Aktueller Stand der Verhandlungen

Die Verhandler des Senats versuchen weiterhin, Meinungsverschiedenheiten über Ethikregeln im Zusammenhang mit öffentlichen Beamten mit Interessen an digitalen Vermögenswerten zu klären. Frühere Verhandlungen haben den Fortschritt bei der Gesetzgebung mit einer parteiübergreifenden Einigung über Interessenkonfliktbestimmungen verknüpft, während separate Diskussionen über Regeln für Stablecoin-Erträge, die Banken und Krypto-Unternehmen gespalten haben, fortgesetzt werden. Da der Kongress voraussichtlich im August Washington verlassen wird und die Wahlen im November bevorstehen, stehen den Gesetzgebern nur noch begrenzte Möglichkeiten zur Verfügung, um den CLARITY Act durch den Senat zu bringen.