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Shiba Inu SOU geht live – Shibarium-Opfer können jetzt NFT-Entschädigungen beantragen

vor 9 Stunden
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Einführung des SOU-Wiederherstellungsframeworks

Shiba Inu hat sein lange erwartetes SOU (Shib Owes You) Wiederherstellungsframework von der Idee in die Praxis umgesetzt. Das Projekt ermöglicht es Nutzern, die von dem Shibarium-Brücken-Exploit im September 2025 betroffen sind, On-Chain-Ansprüche zu stellen. Jeder genehmigte Anspruch wird als übertragbares NFT auf Ethereum geprägt, was den Opfern einen verifizierbaren und handelbaren Nachweis darüber gibt, was das Ökosystem ihnen schuldet.

Der offizielle Shiba Inu-Account bestätigte den Start über X: „SOU ist live. Wir stellen SOU (Shib Owes You) vor, ein On-Chain-NFT, das als Zeichen des guten Willens zur Unterstützung betroffener Nutzer mit Auszahlungen, Spenden und gelegentlichen Belohnungen entwickelt wurde. Transparent. Handelbar. On-Chain.“

Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Preis von Shiba Inu bei 0,000006532 USD, was einem Rückgang von 0,39 % in den letzten 24 Stunden entspricht. Die Meme-Münze hat in der vergangenen Woche jedoch um 8,79 % zugelegt.

Das SOU-System und seine Struktur

Das SOU-System konzentriert sich auf zwei zentrale Salden: Das „Original Principal“ ist ein unveränderlicher, On-Chain-Nachweis über den genauen Betrag, den ein Nutzer verloren hat. Das „Current Principal“ ist dynamisch und verringert sich, wenn Auszahlungen verarbeitet oder Spenden in den Pool fließen. Diese Dual-Balance-Struktur hält die historischen Schulden sichtbar, auch wenn Rückzahlungen den aktuellen Betrag verringern.

Die Dokumentation von Shib zieht eine klare Linie zwischen zwei Arten von Verteilungen: Eine „Payout“ reduziert das Current Principal und stellt eine direkte Entschädigung für die Schulden dar. Eine „Reward“ fügt Wert hinzu, ohne den Hauptsaldo zu berühren, und fungiert als Bonus zusätzlich zur Wiederherstellung. Diese Unterscheidung verhindert, dass das Projekt die wahrgenommene Rückzahlung durch Nicht-Schuldenverteilungen aufbläht.

Finanzierung und Transparenz

Die Finanzierung fließt in einen gemeinsamen Pool, der aus den Einnahmen des Ökosystems und Spenden der Gemeinschaft gespeist wird. Sobald Einzahlungen eingehen, wendet das System diese proportional auf alle aktiven Ansprüche an. Optionale Creator-Gebühren bei NFT-Handelsgeschäften auf dem Sekundärmarkt fließen zurück in Auszahlungen oder Belohnungen und schaffen einen zusätzlichen Finanzierungskanal, der an die Marktaktivität gebunden ist. Ein Echtzeit-Aktivitätsfeed macht jede eingehende Spende und ausgehende Auszahlung der Öffentlichkeit sichtbar, sobald sie erfolgt.

Flexibilität der SOU-Ansprüche

SOU-Ansprüche sind keine statischen Belege. Jedes NFT kann mit anderen zusammengeführt werden, um Positionen zu konsolidieren, in kleinere Einheiten aufgeteilt, auf eine andere Wallet übertragen oder direkt auf Sekundärmärkten verkauft werden. Dieses Design verwandelt Ansprüche in liquide Finanzinstrumente, anstatt in gesperrte Ansprüche.

Die Sekundärmarktoption ist besonders wichtig für Nutzer, die nicht auf den vollständigen Wiederherstellungszeitraum warten möchten. Ein Inhaber kann einen rabattierten SOU-Anspruch an einen Käufer verkaufen, der bereit ist, auf die langfristige Rückzahlungsfähigkeit des Ökosystems zu setzen. Dieser Käufer erwirbt dann die Rechte auf zukünftige Auszahlungen zum verhandelten Preis, der vom Markt festgelegt wird. Diese Dynamik führt zu einer Echtzeit-Preisfindung rund um die Tiefe des Wiederherstellungsdefizits.

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