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Steuermaßnahmen für Stablecoins entfachen hitzige Debatte in Brasilien

vor 14 Stunden
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Debatte über die Besteuerung von Stablecoin-Transaktionen in Brasilien

Gerüchte über die Besteuerung von Stablecoin-Transaktionen in Brasilien haben eine Debatte zwischen einigen Gesetzgebern und dem Finanzministerium ausgelöst. Während das Ministerium einen normativen Akt zu diesem Thema vorbereitet, erklären die Gesetzgeber, dass sie sich gegen einen solchen Vorschlag aussprechen werden.

Ein bevorstehender Vorschlag, der darauf abzielt, Stablecoin-Transaktionen als Überweisungen zu besteuern, sorgt für Unstimmigkeiten innerhalb der brasilianischen Regierung. Laut Berichten von Valor Econômico lehnen einige Mitglieder des brasilianischen Kongresses diese Maßnahme ab, die in Vorbereitung ist und durch einen normativen Akt in Kraft treten würde. Der Steuersatz, den diese Transaktionen zahlen müssten, wurde jedoch noch nicht festgelegt.

Stimmen aus der Regierung

Am Mittwoch betonte Dario Durigan, Exekutivsekretär des Finanzministeriums, dass die Institution sich verpflichtet fühle, dieses Ziel zu erreichen.

„Wir werden die Besteuerung und Regulierung von Krypto-Assets umsetzen, ja, das ist notwendig,“

erklärte er auf einer Pressekonferenz. Dies führte zu einer Reaktion von Abgeordnetem Aureo Ribeiro, der erklärte, dass er sich gegen jegliche Versuche aussprechen würde, eine Steuer auf Stablecoins und andere Kryptowährungen zu erheben. Er sagte:

„Ich bin völlig dagegen. Ich würde keinen Stablecoin besteuern, weder den, der an den Dollar gebunden ist, noch den, der an den Real gebunden ist.“

Ribeiro hob hervor, dass diese Maßnahme, falls sie genehmigt wird, dem brasilianischen Volk schaden würde.

„Wenn ich in der Lage bin, eine Kryptowährung im Ausland zu nutzen, die nicht besteuert wird, ein digitales Asset im Ausland, warum sollte ich dann die brasilianische verwenden? Ich werde sie weiterhin im Ausland nutzen,“

argumentierte er.

„Sie hören auf die falschen Leute. Ich denke, die Regierung kommt nie gut beraten, sie versteht das Thema nicht,“

schloss er.

Folgen der Besteuerung

Die Verabschiedung dieser Maßnahmen zur Besteuerung von Stablecoins und Kryptowährungsströmen als Fremdwährung würde die in Brasilien wachsende Akzeptanz beeinträchtigen und die Nutzer zu ausländischen oder obskuren Plattformen drängen, die nicht der nationalen Regulierung unterliegen. Aureo erklärte, dass diese Maßnahme neben der Veränderung der Nutzung von Stablecoins durch Brasilianer auch Investitionen entmutigen und Krypto-Kapital aus dem Land drängen würde.

Weitere Informationen: Brasilien erlässt neue Krypto-Vorschriften, verschärft Kontrollen über Stablecoin-Transaktionen und VASPs. Stablecoin-Transaktionen erreichten in der ersten Hälfte des Jahres 2025 über 30 Milliarden Dollar, laut offiziellen Zahlen. Wenn die Maßnahme schließlich genehmigt wird, müssten die bevorstehenden Transaktionen besteuert werden.

Die Gewährung der gleichen steuerlichen Behandlung für Stablecoins wie für Fremdwährungen wird wahrscheinlich die Akzeptanz schädigen, wird jedoch auch dazu dienen, die tatsächliche Anziehungskraft von Stablecoins zu messen und das Spielfeld mit Fiat-Währungen wie dem US-Dollar zu ebnen.

Zusammenfassung der Hauptpunkte

  • Was ist der Vorschlag bezüglich Stablecoins in Brasilien? Das brasilianische Finanzministerium bereitet einen Vorschlag vor, um Stablecoin-Transaktionen als Überweisungen zu besteuern, was zu Unstimmigkeiten innerhalb der Regierung führt.
  • Was sind die Hauptstreitpunkte? Einige Mitglieder des Kongresses lehnen die Steuermaßnahme ab und argumentieren, dass sie die Akzeptanz und Nutzung von Stablecoins in Brasilien schädigen könnte.
  • Was erklärte Dario Durigan? Durigan betonte das Engagement der Regierung, Krypto-Assets zu regulieren und zu besteuern, und bezeichnete dies als notwendig für die Wirtschaft.
  • Wie könnte dieser Steuer-Vorschlag die Nutzung von Kryptowährungen in Brasilien beeinflussen? Die Besteuerung von Stablecoins könnte die Nutzer zu ausländischen Plattformen treiben und lokale Investitionen entmutigen, was möglicherweise zu einem Rückgang der Krypto-Akzeptanz führen könnte.

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