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Süd-Dakota-Gesetzgeber erneuern Vorstoß zur Ermöglichung staatlicher Bitcoin-Investitionen

vor 1 Woche
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Einführung

Die Gesetzgeber von Süd-Dakota prüfen erneut, ob Bitcoin eine Rolle bei der Verwaltung öffentlicher Mittel spielen sollte. Am 27. Januar hat der Abgeordnete Logan Manhart einen Gesetzentwurf eingebracht, der es dem Bundesstaat ermöglichen würde, einen Teil seiner staatlich verwalteten Mittel in Bitcoin zu investieren.

Details des Gesetzentwurfs

Der Vorschlag, bekannt als House Bill 1155, spiegelt einen ähnlichen Vorschlag wider, den Manhart bereits 2025 einbrachte, der jedoch nicht aus dem Ausschuss vorankam. Sollte das Gesetz genehmigt werden, würde es einen weiteren Schritt in einem wachsenden Trend unter den US-Bundesstaaten markieren, die Bitcoin (BTC) als langfristigen Wertspeicher erkunden.

HB 1155 würde den Investitionskodex von Süd-Dakota ändern, um dem State Investment Council zu erlauben, bis zu 10 % der öffentlichen Mittel in Bitcoin zu investieren. Basierend auf früheren Schätzungen, die den Investitionspool des Staates zwischen 16 und 17 Milliarden Dollar ansetzen, könnte diese Maßnahme die Tür zu einer Milliarden-Dollar-Exposition öffnen, wenn sie vollständig genutzt wird.

Das Gesetz erlaubt Bitcoin-Exposition durch direkte Bestände oder regulierte börsengehandelte Produkte. Alle direkten Bestände müssten strengen Verwahrstandards entsprechen, einschließlich der Verwendung von qualifizierten Verwahrstellen wie bundesstaatlich oder staatlich lizenzierten Banken oder Treuhandgesellschaften. Börsengehandelte Produkte müssten von US-Regulierungsbehörden, einschließlich der SEC, der CFTC oder der Division of Banking von Süd-Dakota, genehmigt werden.

Manharts Argumentation

Manhart bezeichnete Bitcoin als „starkes Geld“, das für einen „starken Staat“ geeignet sei, und präsentierte den Vorschlag als Möglichkeit, um Inflation und langfristige Währungsrisiken zu begegnen.

Im Januar 2025 brachte er den ersten Bitcoin-Investitionsgesetzesentwurf des Staates ein, zusammen mit einer Resolution, die eine formelle Überprüfung von Bitcoin als Absicherung gegen Inflation forderte. Diese Initiative kam jedoch nicht voran, da die Gesetzgeber Bedenken hinsichtlich der Preisvolatilität, Bewertungsherausforderungen und regulatorischer Unsicherheit äußerten. Der State Investment Officer Matt Clark gehörte zu denjenigen, die damals Bedenken äußerten. Trotz des Rückschlags erklärte Manhart, dass er plante, den Vorschlag in einer zukünftigen Sitzung erneut einzubringen.

Aktuelle Entwicklungen

Der Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem mehrere US-Bundesstaaten prüfen, ob digitale Vermögenswerte in der öffentlichen Finanzierung eingesetzt werden sollten. Gesetzgeber im ganzen Land wägen die potenziellen Vorteile und Risiken von Bitcoin in staatlich verwalteten Fonds ab. Das Gesetz hat noch nicht die Abstimmung erreicht und befindet sich noch in einem frühen Stadium des Gesetzgebungsverfahrens.

Sollte es verabschiedet werden, wäre Süd-Dakota einer der wenigen Bundesstaaten, die Schritte unternommen haben, um Bitcoin zu halten oder zu investieren, normalerweise unter klaren Grenzen und regulatorischer Aufsicht. In diesem Stadium belebt HB 1155 die Debatte über Risikoexposition, Diversifizierung und darüber, wie digitale Vermögenswerte in die Investitionsrichtlinien des Staates integriert werden könnten.

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