Verhaftung von Verdächtigen im Bitcoin-Diebstahl
Die südkoreanischen Behörden haben am Mittwoch die Verhaftung von zwei Verdächtigen bekannt gegeben, die im Zusammenhang mit dem Diebstahl von 22 Bitcoins stehen, die als Beweismittel von der Gangnam-Polizeistation aufbewahrt wurden.
Details zum Diebstahl
Diese digitalen Vermögenswerte, die im November 2021 beschlagnahmt wurden und zum aktuellen Marktpreis etwa 2,1 Milliarden Won (ca. 1,5 Millionen Dollar) wert sind, wurden während einer landesweiten Überprüfung der Verwahrungspraxis von virtuellen Vermögenswerten durch die Strafverfolgungsbehörden als vermisst gemeldet.
Die Gyeonggi Northern Provincial Police Agency nahm die beiden Verdächtigen am 25. Februar 2026 fest, unter dem Verdacht, die Bitcoin (BTC) veruntreut zu haben, nachdem diese im Rahmen einer mittlerweile eingestellten strafrechtlichen Untersuchung aufbewahrt wurden.
Auslöser der Überprüfung
Die Überprüfung wurde durch einen separaten hochkarätigen Vorfall ausgelöst, bei dem 320 Bitcoins aus der Verwahrung der Staatsanwaltschaft Gwangju verschwunden waren. Ermittler enthüllten, dass, obwohl das Cold Wallet-Gerät, ein USB-basiertes Speichermedium zur Sicherung der privaten Schlüssel, physisch im Besitz der Polizei blieb, die darin enthaltenen Bitcoins ohne Genehmigung an eine externe Adresse transferiert wurden.
Reaktionen der Behörden
Die Polizei hat bislang nicht bestätigt, ob die gestohlene Kryptowährung wiederbeschafft werden konnte. Die Behörden haben die Verfahren zur Handhabung beschlagnahmter digitaler Vermögenswerte verschärft. Zu den neuen Protokollen, die eingeführt werden sollen, gehören die Zuweisung von dualen Verwaltern für Wallets sowie das Versiegeln sowohl der Hardware als auch der Wiederherstellungsphrasen, mit dem Ziel, die Vermögenswerte innerhalb des Jahres spezialisierten Verwaltern anzuvertrauen.
Ein Polizeibeamter erklärte, dass Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheitsvorkehrungen zu stärken und ähnliche Verstöße in Zukunft zu verhindern.
Fazit
Die Verhaftungen markieren eine bedeutende Eskalation in der Untersuchung interner Schwachstellen im Zusammenhang mit dem Management von Kryptowährungsbeweisen durch die Strafverfolgungsbehörden, was zu einer breiteren Überprüfung und Forderungen nach überarbeiteten Standards für die Verwahrung digitaler Vermögenswerte führt.