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Südkoreanischer Mann sieht sich Mordanklage wegen gescheiteter Bitcoin-Wette gegenüber

vor 3 Stunden
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Kryptowährungsstreit führt zu versuchtem Mord in Südkorea

Ein Streit über eine Kryptowährungsinvestition in Südkorea hat zu einem versuchten Mord geführt, nachdem die Staatsanwaltschaft erklärte, ein Mann habe versucht, seinen Geschäftspartner zu vergiften, weil dieser Gelder falsch verwaltet hatte.

Details des Vorfalls

Laut einem Bericht des südkoreanischen Medienunternehmens The Chosun Daily vom Montag hat die Staatsanwaltschaft des östlichen Bezirks Seoul einen 39-jährigen Mann wegen versuchten Mordes und Verstoßes gegen das Pflanzenschutzgesetz angeklagt. Die Behörden berichten, dass ein Mann, der von den Strafverfolgungsbehörden als Herr A identifiziert wurde, seinem Geschäftspartner, der als Herr B bekannt ist, am 23. November in einem Café in der Nähe des Seokchon-Sees in Songpa-gu, Seoul, einen mit Methomyl – einem verbotenen giftigen Insektizid – versetzten Kaffee gegeben hat.

„Ich stand kurz vor der Hochzeit, und meine Frau war in der frühen Schwangerschaft“, sagte Herr B gegenüber Asia Business Daily. „Die Familie war fast vollständig zerstört“, fügte er hinzu und erklärte, dass er sich von dem Vergiftungsangriff erholt habe, aber weiterhin medizinische Versorgung benötige.

Hintergrund der Geschäftsbeziehung

Die Staatsanwaltschaft erklärte, die beiden seien seit 2022 geschäftlich zusammen tätig gewesen und hätten Gelder durch Bitcoin-Investitionsprogramme verwaltet. Die Staatsanwaltschaft gibt an, dass sich die Beziehung verschlechterte, nachdem Herr A persönlich 1,17 Milliarden Won, etwa 811.000 Dollar, investiert und verloren hatte. Der Bericht besagt, dass Herr A „nicht in der Lage war, die Gelder zurückzuholen“, obwohl unklar bleibt, ob der Partner den Zugang zu den Geldern verloren hatte oder Opfer von Diebstahl oder Betrug geworden war.

Marktentwicklung und Spannungen

Bitcoin hat seit seinem letzten Allzeithoch von 126.080 Dollar im Oktober einen Abwärtstrend gezeigt, und als der Angriff stattfand, war die Münze bereits um etwa 35 % von diesem Wert gefallen. Die Staatsanwaltschaft sagt, die Spannungen zwischen den Partnern hätten sich in diesem Zeitraum verschärft. Laut den Behörden wird angenommen, dass Herr A nach der Übernahme der Verwaltung der Unternehmensmittel durch Herrn B im September mit der Planung des Angriffs begonnen hat.

Folgen des Angriffs

Nach dem Trinken des Kaffees brach das namentlich nicht genannte Opfer zusammen und wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo es auf der Intensivstation behandelt wurde und drei Tage später das Bewusstsein wiedererlangte. Die erste Anhörung in diesem südkoreanischen Fall ist für den 10. März am östlichen Bezirksgericht Seoul angesetzt. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass Herr A das Gift vor dem Verlust bei der Bitcoin-Investition gekauft habe.

Wachsende Kriminalität im Krypto-Bereich

Der Fall fällt in eine Zeit, in der physische, mit Krypto verbundene Verbrechen zunehmen. Ein Bericht von CertiK im Februar dokumentierte einen Anstieg von 75 % im Jahresvergleich bei „Wrench-Angriffen“, die 2025 zu bestätigten Verlusten von über 40,9 Millionen Dollar führten. Zu den jüngsten Fällen von „Wrench-Angriffen“ gehören ein Einbruch in ein Zuhause, das die Familie eines Krypto-Executives in Frankreich ins Visier nahm, die Inhaftierung britischer Teenager, die 4,3 Millionen Dollar in Kryptowährung unter Androhung eines Messers stahlen, und eine Entführung und Ermordung in Spanien, bei der Angreifer angeblich versuchten, die Opfer zu zwingen, ihre digitalen Geldbörsen zu entsperren.

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