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U.S. Treasury startet öffentliche Konsultation zu den Stablecoin-Regeln des GENIUS Act

vor 3 Stunden
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Regelvorschlag des U.S. Treasury zur Aufsicht über Stablecoins

Das U.S. Treasury hat seinen ersten Regelvorschlag zur Umsetzung des GENIUS Act vorgelegt und eine 60-tägige öffentliche Kommentierungsfrist eröffnet, um zu definieren, wie die Aufsicht über Stablecoins auf staatlicher Ebene gehandhabt werden kann.

Wesentliche Punkte des Vorschlags

Laut dem Vorschlag dürfen Emittenten mit weniger als 10 Milliarden Dollar an zirkulierenden Stablecoins unter staatlicher Aufsicht arbeiten, vorausgesetzt, diese Rahmenbedingungen entsprechen einem „substanziell ähnlichen“ Standard wie die bundesstaatlichen Vorschriften. Der Vorschlag zielt darauf ab, die regulatorischen Verantwortlichkeiten klar zu definieren, während die Regulierung Gestalt annimmt.

Stablecoin-Emittenten mit weniger als 10 Milliarden Dollar im Umlauf sind für diesen Weg berechtigt, obwohl die Flexibilität mit strengen Vorgaben verbunden ist. Das Treasury hat nicht verhandelbare Bedingungen festgelegt, darunter:

  • Eine vollständige 1:1-Reserveabsicherung mit Bargeld oder hochwertigen liquiden Vermögenswerten.
  • Verpflichtende monatliche Offenlegungen.

Die Einhaltung der bundesstaatlichen Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche und Sanktionen bleibt in allen Jurisdiktionen verpflichtend. Der Vorschlag verstärkt auch ein Verbot der Rehypothekation, das es Emittenten untersagt, Reserven zur Unterstützung mehrerer Verpflichtungen wiederzuverwenden.

Aufsicht und Regulierung

Unterdessen erhalten staatliche Aufsichtsbehörden Spielraum, um strengere Aufsicht zu verlangen, die Liquiditätsanforderungen, Reserveanforderungen, Standards für das Risikomanagement und Durchsetzungsmechanismen umfasst. Jedes auf staatlicher Ebene eingeführte Rahmenwerk muss Ergebnisse liefern, die den bundesstaatlichen Schutzmaßnahmen entsprechen oder diese übertreffen, anstatt eine mildere Alternative anzubieten.

Die Aufsichtsbehörden arbeiten weiterhin daran, wie der GENIUS-Rahmen mit bestehenden Gesetzen zur Geldübertragung in Einklang gebracht werden kann und welche Behörden verschiedene Teile des Marktes überwachen werden. Frühere Konsultationen haben bereits Bereiche wie digitale forensische Werkzeuge, Steuerberichterstattung und Datensammlung behandelt.

Hintergrund und Ausblick

Wie bereits von crypto.news berichtet, stellte die im Juli von Präsident Donald Trump unterzeichnete Gesetzgebung einen bedeutenden Schritt zur Formalisierung der Regulierung von Stablecoins dar.

Allerdings hält die Unsicherheit über renditebringende Stablecoins den Fortschritt beim umfassenderen CLARITY-Markstrukturgesetz weiterhin zurück. Einige Akteure der Branche argumentieren, dass renditegenerierende Stablecoins höhere Erträge als traditionelle Sparkonten bieten könnten, während Bankengruppen besorgt über mögliche Abflüsse von Einlagen bleiben.