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US-Bankenregulator fordert Ende des Crypto-Debanking und der ‚Waffenisierung der Finanzen‘

vor 2 Monaten
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Überprüfung der nationalen Banken

Eine Überprüfung der neun größten nationalen Banken hat ergeben, dass diese Dienstleistungen für Kunden aufgrund ihrer legalen Geschäfte, wie etwa im Bereich digitaler Vermögenswerte, einschränkten oder sogar verweigerten. Dies geschah nicht aufgrund finanzieller Risiken, sondern aufgrund regulatorischer Bedenken, wie ein vorläufiger Bericht des Office of the Comptroller of the Currency (OCC) zeigt.

Operation Choke Point

Die Ergebnisse beleben langjährige Bedenken hinsichtlich „Operation Choke Point“, einer Initiative des Justizministeriums aus dem Jahr 2013, die Banken unter Druck setzte, bestimmte legale Branchen als hochriskant zu behandeln. Obwohl das Programm offiziell 2017 beendet wurde, argumentieren Kritiker im Krypto-Sektor, dass eine ähnliche Dynamik in den letzten Jahren unter dem Begriff „Operation Choke Point 2.0“ wieder aufgetaucht ist.

Sie behaupten, dass Bundesregulierungsbehörden Banken informell davon abgeraten haben, Krypto-Firmen zu bedienen.

Interne Dokumente und Skepsis

Interne Dokumente der FDIC, die Anfang dieses Jahres veröffentlicht wurden, zeigen Skepsis gegenüber Krypto-Aktivitäten innerhalb der Behörde und heizen diese Bedenken weiter an. Die legalen Geschäfte, die einer erhöhten Prüfung unterzogen wurden, umfassten auch solche, die sich auf Öl- und Gasexploration, Kohlenbergbau, Feuerwaffen, private Gefängnisse, Tabak und E-Zigaretten sowie Erwachsenenunterhaltung konzentrierten.

Untersuchung der Banken

Die Überprüfung der Behörde untersuchte die Richtlinien bei JPMorgan Chase Bank, Bank of America, Citibank, Wells Fargo Bank, U.S. Bank, Capital One, PNC Bank, TD Bank und BMO Bank. Die OCC stellte fest, dass mindestens einige dieser Banken spezielle Einschränkungen oder eine erhöhte Prüfung für Kunden in diesen Branchen anwendeten, selbst wenn diese Geschäfte legal waren.

Erklärung des Comptrollers

Der Comptroller of the Currency, Jonathan V. Gould, erklärte, die Ergebnisse spiegelten das Engagement der Behörde wider, „Bemühungen zu beenden – egal ob von Regulierungsbehörden oder Banken angestoßen –, die Finanzen zu waffen.“ Er fügte hinzu, dass die OCC plant, Banken zur Verantwortung zu ziehen, während die Untersuchung fortgesetzt wird.

Fortschritte und zukünftige Schritte

Die Behörde betonte, dass die Ergebnisse vom Donnerstag nur die erste Phase ihrer Untersuchung darstellen. Tausende von Beschwerden bleiben unter Überprüfung, während die OCC weiterhin bewertet, ob Banken gegen bestimmte Branchen unrechtmäßig diskriminiert haben.

Lockerung der Ansichten zu Kryptowährungen

Die OCC hat ihre Ansichten zu Kryptowährungen im Allgemeinen gelockert. Letzten Monat bestätigte die Behörde in einem interpretativen Schreiben, dass großen Banken offiziell erlaubt ist, Krypto in ihren Bilanzen zu halten, um Netzwerkgebühren auf Blockchains für „ansonsten zulässige“ Bankgeschäfte zu zahlen. Am Dienstag fügte der Regulator hinzu, dass Banken „risikolose Haupttransaktionen“ mit Krypto-Vermögenswerten abwickeln können.

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