Regulierung von Krypto-Token in den USA
Die Vereinigten Staaten debattieren weiterhin über die Komplexität der Regulierung von Tausenden neuer Krypto-Token. Bitcoin-Befürworter warnen jedoch, dass das Land den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.
Steuergesetzgebung im Vergleich
Pierre Rochard, eine weithin zitierte Stimme in der Branche, argumentierte am Sonntag, dass die US-Steuergesetzgebung erheblich „hinterherhinkt“ im Vergleich zu Deutschland, insbesondere in der Art und Weise, wie langfristige Sparer bestraft werden. „Die Bitcoin-Steuerpolitik in den USA hinkt hinter Deutschland und vielen anderen Ländern hinterher. Wir brauchen keine weiteren Token und Stablecoins, wir brauchen Steuerreformen“, sagte er.
Steuerliche Behandlung von Bitcoin
In den Vereinigten Staaten wird Bitcoin für Steuerzwecke als Eigentum behandelt, was bedeutet, dass jeder Verkauf oder jede Transaktion – sei es der Verkauf von Bitcoin im Wert von 1 Million Dollar oder der Kauf einer Tasse Kaffee – ein steuerpflichtiges Ereignis darstellt, das der Kapitalertragssteuer unterliegt.
Steuerpolitik in Deutschland
Deutschland hingegen hat eine Politik angenommen, die viele Bitcoin-Nutzer als den „Goldstandard“ für die Akzeptanz betrachten: Deutsche Staatsbürger, die Bitcoin länger als ein Jahr halten, zahlen 0 % Steuern auf die Kapitalgewinne, wenn sie diese verkaufen oder ausgeben. Gewinne aus Krypto, die länger als ein Jahr gehalten werden, sind in Deutschland steuerfrei (0 %).
Vergleich mit der Schweiz
In der Schweiz sind Kapitalgewinne für Privatpersonen, die persönliches Vermögen investieren, im Allgemeinen ebenfalls steuerfrei (0 %).