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US-Finanzministerium warnt vor steigenden Betrugsrisiken im Zusammenhang mit Krypto-ATMs in neuem Bericht

vor 18 Stunden
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Krypto-ATMs und Betrug

Krypto-ATMs werden zunehmend von Betrügern und illegalen Akteuren ausgenutzt, wie ein neuer Bericht des US-Finanzministeriums zeigt, der dem Kongress im Rahmen des GENIUS-Gesetzes vorgelegt wurde. Der Bericht hebt einen drastischen Anstieg von Betrugsfällen im Zusammenhang mit digitalen Vermögenskiosken hervor, die es Nutzern ermöglichen, Bargeld in Kryptowährung umzuwandeln.

Warnungen des Finanzministeriums

Beamte des Finanzministeriums warnen, dass diese Maschinen zu einem attraktiven Werkzeug für Kriminelle geworden sind, die Opfer unter Druck setzen, Gelder schnell und mit begrenzter Aufsicht zu senden. Laut den im Bericht zitierten Daten erhielt das FBI im Jahr 2024 mehr als 10.900 Beschwerden über Krypto-ATM-Betrügereien, wobei die insgesamt gemeldeten Verluste etwa 246,7 Millionen US-Dollar erreichten.

„Betrüger weisen häufig Opfer an, Bargeld in die Maschinen einzuzahlen und Kryptowährung an von ihnen kontrollierte Wallets zu senden, oft im Rahmen von Identitätsbetrug oder Investitionsbetrügereien.“

Betroffene Gruppen und Trends

Der Bericht stellte fest, dass insbesondere ältere Personen in diesen Betrugsmaschen überproportional betroffen sind, was einen breiteren Trend bei Finanzbetrugsfällen mit digitalen Vermögenswerten widerspiegelt.

Weitere Bereiche der Ausnutzung

Neben Krypto-ATMs hat das Finanzministerium auch mehrere andere Bereiche hervorgehoben, in denen digitale Vermögenswerte für illegale Finanzierungen ausgenutzt werden könnten. Dazu gehören:

  • Transaktionsmischer
  • Dezentrale Finanzprotokolle
  • Cross-Chain-Brücken

Diese Technologien können verwendet werden, um die Bewegung von gestohlener oder illegaler Kryptowährung über Netzwerke zu verschleiern.

Technologische Lösungen

Gleichzeitig erklärte die Behörde, dass aufkommende Technologien Finanzinstituten helfen könnten, ihre Fähigkeit zur Erkennung verdächtiger Aktivitäten zu verbessern. Das Finanzministerium verwies auf Werkzeuge wie:

  • Künstliche Intelligenz
  • Blockchain-Analytik
  • Digitale Identitätslösungen
  • Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs)

Diese Innovationen könnten die Kontrollen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung stärken.

Regulatorische Ansätze

Die Behörde überprüfte mehr als 220 öffentliche Kommentare von Branchenvertretern und Technologieanbietern bei der Erstellung des Berichts. Das Finanzministerium betonte, dass die Regulierungsbehörden einen technologie-neutralen Ansatz zur Einhaltung von Vorschriften beibehalten sollten, der es Finanzinstituten ermöglicht, je nach Risikoprofil unterschiedliche Werkzeuge zu nutzen.

Die Ergebnisse kommen zu einem Zeitpunkt, an dem US-Gesetzgeber weiterhin neue Rahmenbedingungen für die Aufsicht über digitale Vermögenswerte im Rahmen des GENIUS-Gesetzes diskutieren, das darauf abzielt, finanzielle Innovationen zu fördern und gleichzeitig Schutzmaßnahmen gegen illegale Finanzierungen zu stärken.