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US-Staatsanwälte fordern Richter auf, Sam Bankman-Frieds Antrag auf einen neuen Prozess abzulehnen

vor 12 Stunden
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US-Staatsanwälte lehnen Antrag auf neuen Prozess für Sam Bankman-Fried ab

US-Staatsanwälte haben einen Bundesrichter gebeten, den Antrag auf einen neuen Prozess für Sam Bankman-Fried abzulehnen. Sie argumentieren, dass der in Ungnade gefallene Krypto-Unternehmer keine rechtlichen Gründe vorgebracht hat, um seine Verurteilung im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von FTX aufzuheben. Laut einem Bericht von Bloomberg teilten die Staatsanwälte dem Gericht mit, dass Bankman-Frieds Antrag nicht belege, dass sein ursprünglicher Prozess unfair war oder dass neue Beweise das Urteil erheblich ändern würden.

Verurteilung und Antrag auf neuen Prozess

Bankman-Fried wurde 2023 wegen Betrugs und Verschwörung im Zusammenhang mit dem Niedergang von FTX verurteilt und verbüßt derzeit eine 25-jährige Haftstrafe. Im Februar reichte er einen Antrag auf einen neuen Prozess ein und argumentierte, dass neu verfügbare Aussagen von ehemaligen FTX-Führungskräften die Erzählung der Staatsanwaltschaft über die finanzielle Lage der Börse untergraben könnten. In dem Antrag wurde behauptet, dass zusätzliche Zeugen die Argumentation der Regierung, dass Kundengelder missbraucht wurden und die Börse mit einem Defizit in Milliardenhöhe konfrontiert war, widerlegen könnten.

Bankman-Fried behauptete zudem, dass einige der während der ursprünglichen Verhandlungen vorgelegten Aussagen irreführend waren und dass die neuen Beweise zeigen könnten, dass FTX eine vorübergehende Liquiditätskrise erlebte und nicht insolvent war. Der Antrag auf einen neuen Prozess wurde gemäß Regel 33 der Federal Rules of Criminal Procedure eingereicht, die es den Gerichten erlaubt, einen neuen Prozess anzuordnen, wenn dies „im Interesse der Gerechtigkeit“ als notwendig erachtet wird.

Staatsanwälte weisen Antrag zurück

Die Staatsanwälte wiesen in ihrem neuesten Antrag entschieden zurück, dass Bankman-Frieds Argumente die rechtlichen Anforderungen für die Gewährung eines neuen Prozesses erfüllen. Sie argumentierten, dass die vorgeschlagenen Zeugen entweder nicht als neue Beweise qualifizieren oder das Ergebnis des Falls nicht wesentlich ändern würden. Die Staatsanwälte betonten auch, dass der ursprüngliche Prozess umfangreiche Aussagen und Dokumentationen beinhaltete, die zeigten, dass Milliarden von Dollar an Kundengeldern veruntreut wurden. Daher kamen sie zu dem Schluss, dass es keine Rechtfertigung gibt, den Fall wieder zu eröffnen, und forderten den Richter auf, den Antrag abzulehnen.

„Es gibt keine Rechtfertigung, den Fall wieder zu eröffnen.“

Dieser Streit markiert das neueste Kapitel im Rechtsstreit rund um den dramatischen Zusammenbruch von FTX im Jahr 2022, der einen der größten Skandale in der Geschichte der Krypto-Industrie auslöste.

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